Wemby stürmt die playoffs: rekorde fallen, sieg verpasst!
San Antonio Spurs-Neuling Victor Wembanyama hat die NBA-Playoffs im Sturm erobert. Nur eine Woche nach dem Brechen eines 33 Jahre alten Rekords präsentierte der 2,24 Meter große Franzose eine weitere historische Vorstellung: 12 Blocks in einem Play-off-Spiel – ein Wert, der seit 41 Jahren nicht mehr erreicht wurde. Doch trotz seiner beeindruckenden Leistung gingen die Spurs gegen die Minnesota Timberwolves mit 102:104 unter.
Ein rookie, der geschichte schreibt
Die Statistiken von Wembanyama lesen sich wie aus einem Lehrbuch: 12 Blocks, 11 Punkte, 15 Rebounds und 4 Steals. Eine Leistungskombination, die zuletzt 1993 von Hakeem Olajuwon gelang. Der Rekord von Mark Eaton aus dem Jahr 1985, der zuvor bei 10 Blocks in einem Play-off-Spiel lag, ist gebrochen. Die Timberwolves konnten dem jungen Star kaum Einhalt gebieten.
Aber es gab auch einen Lichtblick für Minnesota: Anthony Edwards, der sich vor kurzem eine Knieverletzung zugezogen hatte, kehrte zurück auf das Spielfeld. Der Top-Scorer der regulären Saison, der im Schnitt fast 29 Punkte erzielte, durfte 25 Minuten spielen und trug mit 18 Punkten zum Sieg seiner Mannschaft bei. Seine Rückkehr ist ein enormer Schub für die Timberwolves.

Knipsen in new york: knicks demütigen 76ers
Parallel dazu eröffneten die New York Knicks die zweite Runde der Playoffs mit einem beeindruckenden 137:98-Sieg gegen die Philadelphia 76ers. Ein klarer Kantersieg, der die Dominanz der Knicks in dieser Serie unterstreicht. Jalen Brunson führte die Punktejagd mit 35 Zählern an. Die 137 erzielten Punkte sind die zweitmeisten in einem Play-off-Spiel in der Geschichte der Franchise.
Die Spurs haben nun nur noch minimale Chancen, den Rückstand in der Serie auszugleichen. Das zweite Spiel findet in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag um 3:30 Uhr statt. Ob Wembanyama erneut für solch eine Block-Party sorgen kann, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: Dieser Rookie wird die NBA nachhaltig prägen.
