Washington zieht notbremse: youngs saison wohl gestorben

Trae Youngs Washington-Abenteuer ist nach fünf Spielen schon wieder Geschichte – und das mit einem Paukenschlag. Der Guard zerrte sich im Duell mit Golden State erneut den rechten Quadrizeps und kassierte obendrein eine lästige Lendenwirbel-Reizung. Keine Operation, aber auch kein Comeback: Die Wizards lassen ihn für den Rest des Saison-Absturzes schmoren.

Die bilanz ist ein haufen scherben

Die bilanz ist ein haufen scherben

16 Siege, 53 Niederlagen, 13 Spiele übrig – die Zahlen sprechen eine Sprache, die selbst Optimisten verstummen lässt. Youngs Zukunft in der Hauptstadt? Offen. Sein Kurzeinsatz nach dem Trade aus Atlanta liefert 15,2 Punkte und 6,2 Assists in 21 Minuten, klingt nach All-Star, wirkt aber wie ein Fremdkörper im Tanker voller Triple-Doubles der Gegner.

Die Verletzung kommt für die Front Office-Chefs wie ein Geschenk: Sie sparen Minuten, schützen ihr Asset und tanken ungeniert nach Victor Wembanyama 2.0. Fans zahlen weiterhin NBA-Preise, bekommen aber G-League-Niveau – und das ohne den einzigen Spieler, der noch Ablenkung verspricht. Die Arena wird trotzdem ausverkauft sein, die Merchandise-Kasse klingelt, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Für Young beginnt jetzt ein Sommer voller Fragen. Quadrizeps, Rücken, Psyche – alles muss neu justiert werden. Die East-Gewerkschaft der Superstars wartet bereits: kommende Saison will er wieder die Bühne betreten, nicht die Krankenstation. Washington dagegen dürfte seine Draft-Lotterie-Plakette schon jetzt polieren. Die Saison ist vorbei, bevor sie für ihn jemals begann.