Atta: vom nobody zum gefürchteten dribbler – seine fußball-philosophie
Kaum jemand hatte Arthur Atta auf dem Radar, als er im Sommer fast unbemerkt vom französischen Zweitligisten Metz nach Deutschland kam. Doch der 20-jährige Franzose hat sich in kürzester Zeit einen Namen gemacht – mit Technik, Kreativität und einer beeindruckenden körperlichen Entwicklung. Er ist der Beweis, dass auch ohne großen Trubel große Talente aufblühen können.

Die vorbilder: ronaldo, kroos und co.
Atta ist kein Spieler, der sich mit leeren Versprechungen begnügt. Seine fußballerische Philosophie ist klar definiert: Technik muss zum Ergebnis führen, Dribbelkunst muss den Zweck haben, Chancen zu kreieren. Seine Idole geben die Richtung vor. Er verehrt Spieler wie Kroos, Gourcuff, Neymar und Modric – allesamt Virtuosen am Ball. Doch an oberster Stelle steht Cristiano Ronaldo. „Ronaldo ist für mich die perfekte Kombination aus Torgefahr und unbändigem Siegeswillen“, so Atta.
Besonders beeindruckt ist der junge Franzose an Ronaldos Disziplin und sein unermüdliches Streben nach Perfektion. Auch Atta ist ein harter Arbeiter und kritisch mit sich selbst. Er liebt das Dribbling und die sogenannte “trivela” – den Schuss mit dem Außenseite des Fußes, der dem Ball eine unberechenbare Flugbahn verleiht. Die “rabona”, der spektakuläre Schuss mit überkreuzten Füßen, steht ebenfalls auf seiner Liste der zu erlernenenden Fähigkeiten. Aber er weiß auch um seine Schwächen: „Im Kopfballspiel muss ich mich noch deutlich verbessern. Ich bin groß, aber bisher habe ich noch kein Tor mit dem Kopf erzielt.“
Seine Leidenschaft geht aber über den Platz hinaus. Bei einem idealen Abendessen wäre Atta nicht mit Trainern oder Mitspielern, sondern mit Novak Djokovic zu Gast. „Ich bewundere seine Persönlichkeit und seinen unstillbaren Siegeshunger“, erklärt er. Diese Ambition, gepaart mit harter Arbeit und Selbstreflexion, könnte der Schlüssel zu einer erfolgreichen Karriere für Arthur Atta sein.
