Wallmark blockt shl-träume ab – lausanne lauert schon
Lucas Wallmark schlägt dem schwedischen Winter ein Schnippchen. Der Center bleibt in der Schweiz, wie sein Agent Claes Elefakt gegenüber der Zeitung NSD klarstellt: „Er wird die Schweiz nicht verlassen.“ Ein Satz, der in Luleå und bei Björklöven für Frust sorgt.

Der haken: fribourg muss vor 2027 öffnen
Doch hinter der Festlegung verbirgt sich ein Konstrukt. Wallmark will zwar nicht zurück in die SHL, aber er will auch nicht unbedingt in Fribourg-Gottéron bleiben. Intern kursiert: Lausanne hat bereits angeklopft. Die Voraussetzung: Gottéron lässt den 30-Jährigen vor Vertragsende 2027 ziehen. Ein Deal, der in der National League durchaus üblich ist, wenn Klubs sich lieber Ablöse sichern als einen unzufriedenen Spieler behalten.
Wallmark lieferte in dieser Saison 38 Scorerpunkte in 52 Spielen – keine Spitzenwerte, aber solide genug, um Interesse zu wecken. Lausanne sucht nach einem erfahrenen Top-Six-Center, der neben Moritz Müller die Powerplay-Formation stabilisiert. Der Schwede passt ins Raster: Starker Faceoff-Wert, zwei Wege-Skater, Playoff-Erfahrung aus der NHL und der AHL.
Für Gottéron wäre ein Abgang ein Risiko. Man verliert einen der wenigen Importe, die sich in Genf eingespielt haben. Aber: Die Finanzierung des Kaders wird immer teurer, und ein Wechsel würde die Lohnliste entlasten. Intern heißt es, man wolle die Entscheidung „bis spätestens Ende Mai“ treffen. Die Transferfrist in der NL endet am 31. Juli.
Wallmark selbst schweigt. Kein Posting, keine Interviews. Er trainiert derzeit in der Heimat, ab Juli wieder in Fribourg – vorerst. Sein Umfeld verrät: Er habe sich in der Romandie wohlgefühlt, aber die sportliche Perspektive zähle. Und die sieht in Lausanne größer aus. Die nächste Woche wird zeigen, ob Gottéron die Reißleine zieht oder mitverdient.
