Slot rutscht ab, wirtz verschenkt: pennants schützenfeuer trifft liverpool mitten ins herz
Florian Wirtz dribbelte links, wo er nichts zu suchen hat, Dominik Szoboszlai stand in der Mitte, wo er niemanden schützt, und am Ende flimmerte ein 0:1 über die Anzeigentafel in Istanbul – ein Ergebnis, das Jermaine Pennant so sehr auf die Palme bringt, dass er live auf talkSPORT durchstartet.
„Wirtz auf links? Das ist wie Messi ins Tor zu stellen – Verschwendung.“ Der Ex-Reds-Flügelspieler nimmt kein Blatt vor den Mund. Er sieht zwei Gespenster in Rot: Alexis Mac Allister und Mohamed Salah, beide laut Pennant „nur noch Schatten ihrer selbst“. Seine Lösung: Wirtz als Zehner, Mac Allister raus, Szoboszlai zurück ins Zentrum, Salah auf die Bank. Klingt radikal, ist aber die einzige Medizin, die Pennant für eine Saale, die „fast vorbei ist und wir immer noch über dieselben Fehler reden“.
Pennants rezept: mut statt marke slot
Arne Slot setzte Szoboszlai schon mehrfals als Rechtsverteidiger ein – ein Experiment, das Pennant als „Selbst sabotage“ brandmarkt. „Du nimmst dem Ungarn seine Energie, Wirtz seine Kreativität und gibst beiden die Schuld, wenn’s hinten reinrasselt.“ Die Zahl, die alles sagt: vier Liga-Niederlagen in den letzten sieben Spielen – so viel hat Liverpool nicht gerissen, seit Jürgen Klopp 2021 um die Champions-Leilua-Quali zitterte.
Slot selbst? Pennant zollt ihm Respekt für den Salah-Wechsel in der 59. Minute. „Das war ein Zeichen von Rückgrat.“ Doch der nächste Schritt folgt nicht. Stattdessen wird Wirtz weiter auf dem linken Flügel verheizt, wo er nicht einmal eine Uno-Karte ziehen dürfte, ohne dass seine Stärken verkümmern. „Bing bong bing bong!“ – so klingt es, wenn der Ex-Leverkusener beim Uno gegen Teamkollegen verliert, wie ein Video zeigt, das Pennant zitiert. Symbolik pur: Auch auf dem Platz wird Wirtz abgezockt.

Die saison kocht runter – und der druck kocht hoch
Liverpool muss im Rückspiel gegen Galatasaray mindestens zwei Tore schießen, um das Halbfinale zu erreichen. Die Statistik? Kein englisches Team hat nach einem 0:1 in Istanbul je noch den Dreher geschafft. Die Moral? Slot redet von „Lernprozessen“, doch die Uhr tickt. Noch acht Pflichtspiele, dann ist die Saison vorbei. Pennants Fazit: „Wenn du bis April immer noch über Positionen diskutierst, hast du den Anschluss schon verloren.“
Die Wahrheit ist schmerzhaft: Liverpool spielt derzeit nicht mit, sondern gegen seine eigenen Stärken. Und solange Wirtz links bleibt, Szoboszlai rechts und Mac Allister neben ihm, wird die Musik nicht lauter, sondern leiser. Die Liverpool-Fans singen zwar „You’ll Never Walk Alone“, aber im Moment wirkt es, als ginge die Mannschaft allein auf dem Platz – und verlässt ihn mit leeren Händen.
