Walkling zu den dortmundern: popp-klub winkt ex-werder-mittelfeldspielerin
Ein Wechsel, der in der Frauenfußball-Szene für Aufsehen sorgt: Ricarda Walkling verlässt nach über sechs Jahren Werder Bremen und schließt sich im Sommer Borussia Dortmund an. Dort trifft sie auf die deutsche Fußballikone Alexandra Popp und tritt eine neue Herausforderung an.

Neues kapitel für walkling im ruhrgebiet
Die 29-jährige Mittelfeldspielerin unterschrieb einen Vertrag bis 2029 beim ambitionierten BVB, der mit dem Aufstieg in die Bundesliga kokettiert. Für Werder Bremen lief Walkling in 132 Pflichtspielen auf und blickt mit Stolz und Dankbarkeit auf ihre Zeit zurück. „Ich gehe mit unglaublich schönen Erinnerungen, die ich für immer bei mir tragen werde“, erklärte sie auf der Vereins-Homepage.
Die Entscheidung für Dortmund ist kein Zufall. Der BVB gilt als einer der Top-Klubs im deutschen Frauenfußball und bietet Walkling die Möglichkeit, sich auf höchstem Niveau zu beweisen. Und mit Alexandra Popp an ihrer Seite, einer Spielerin, die für ihre Führungsqualitäten und ihr taktisches Verständnis bekannt ist, kann Walkling von der Erfahrung einer absoluten Top-Athletin profitieren.
Doch der Abschied von Werder ist nicht einfach. „Wir durften unvergessliche, sportliche Momente erleben, wie beispielsweise das erste Spiel der Werder-Frauen im Weser-Stadion oder unsere Pokalreise in der letzten Saison“, so Walkling. Es ist ein Abschied mit Wehmut, aber auch mit der Vorfreude auf eine neue sportliche Herausforderung.
Walkling ist nicht die einzige Spielerin, die Werder im Sommer verlässt. Neben ihr verlassen auch Larissa Mühlhaus, Amira Arfaoui, Saskia Matheis und Rieke Dieckmann den Verein. Ein großer Kaderumbruch steht an, doch Coach Kromp blickt optimistisch in die Zukunft. Ob der BVB mit Walkling und Popp tatsächlich den Aufstieg in die Bundesliga schaffen kann, wird die kommende Saison zeigen. Die Zeichen stehen jedenfalls gut.
Die Verpflichtung von Ricarda Walkling unterstreicht die Ambitionen des BVB und zeigt, dass der Verein bereit ist, in die Zukunft des Frauenfußballs zu investieren. Und für Walkling selbst bedeutet der Wechsel eine Chance, ihre Karriere auf ein neues Level zu heben.
