Von allmen beendet skisaison mit super-g, plant motocross-abenteuer!

Franjo von Allmen, der dreifache Olympia-Champion, lässt seine Skier noch ein letztes Mal in St. Moritz sprechen. Am 11. April steht der Berner bei den Schweizer Meisterschaften im Super-G am Start, bevor er sich dem Adrenalin des Motocross verschreibt – ein Wechsel, der seine unbändige Energie widerspiegelt.

Ein winter voller triumphe, ein blick nach vorn

Der Winter 2026 war für den Ausnahmeathleten Franjo von Allmen schlichtweg herausragend: Drei Olympia-Goldmedaillen, ein Weltcupfinale und eine Würdigung bei den Sports Awards. Doch für den Simmentaler ist die Saison noch nicht abgeschlossen. Die Schweizer Meisterschaften in St. Moritz am kommenden Wochenende markieren den krönenden Abschluss seiner Leistungen auf den Skiern. "Ich fahre an der SM den Super-G, danach folgen im Engadin noch einige Trainingstage," so von Allmen gegenüber dem Blick. Ein wohlverdienter Abschied von einer intensiven Saison.

Doch während sich andere Sportler nach einem solchen Erfolg in langwierige Erholungsphasen zurückziehen, hat von Allmen ganz andere Pläne. Er sehnt sich nach Action, nach der Freiheit, die ihm das Motocross bietet. "Ich bin nicht der Typ, der fünf Tage am Meer verbringt. Bei mir braucht es etwas Action," erklärt er lachend. Die Sehnsucht nach einem Privatleben, das er während der langen Wettkampf-Reisezeit vernachlässigt hat, ist ebenso groß: "Ich freue mich auf ein paar Tage einfach zu Hause. Ich muss daheim mein Privatleben etwas auf Vordermann bringen."

Vom schnee zum staub: die leidenschaft fürs motocross

Vom schnee zum staub: die leidenschaft fürs motocross

Die Begeisterung für den Motorsport ist kein Zufallsprodukt. Von Allmen finanzierte sich seinen ersten Töff mit dem ersten Geld, das er verdiente. Es war der Beginn einer Leidenschaft, die ihn nun in die italienischen Alpen lockt. Dort will er über staubige Pisten brettern und die Skier gegen den Motor tauschen. Ein krasser Gegensatz zum eleganten Schwung auf den Pisten, aber genau das macht es für den Athleten so reizvoll. Die Entscheidung für das Motocross, fernab der öffentlichen Aufmerksamkeit und des Leistungsdrucks, ist ein Zeichen seiner Persönlichkeit: ein Mensch, der auch abseits der großen Bühne sein inneres Feuer sucht und findet. Und das bei voller Fahrt!