Vllaznia albanien: fußballerin claudia cid kämpft nach kreuzbandriss um ihre zukunft
Schockierende enthüllungen aus albanien: ein traum wird zur alptraum
Die mexikanische Fußballerin Claudia Cid, 29 Jahre alt, erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren ehemaligen VereinKFF Vllaznia aus Albanien. Nach einem Kreuzbandriss im Dezember 2025 soll der Verein jegliche Unterstützung verweigert und sie gezwungen haben, die Kosten für Operation und Rehabilitation – geschätzt auf bis zu 20.000 Euro – selbst zu tragen. Cid hat daraufhin eine Spendenaktion ins Leben gerufen, die in den sozialen Medien viral gegangen ist.

Eine karriere im schatten der angst
Cid, die zuvor in der mexikanischen Liga für Vereine wie Lobos BUASP, América, León, Cruz Azul und Querétaro spielte, wechselte zum KFF Vllaznia, der im UEFA-Ranking auf Platz 30 liegt und seit 12 Jahren am europäischen Fußball teilnimmt. Doch hinter der vermeintlichen Professionalität verbarg sich eine düstere Realität. "Im Verein herrscht eine Politik der Angst. Man versucht, die Dinge zu seinen Gunsten zu beeinflussen", so Cid.

Der verletzungstag und die fehlende hilfe
Die Verletzung ereignete sich im Training am 4. Dezember 2025. "Ich habe eine Richtungsänderung gemacht und sofort einen Schmerz im Knie gespürt. Ich informierte den Trainer und wurde aus dem Training genommen. Der Verein hat jedoch weder Arzt noch Physiotherapeuten oder Fitnesstrainer", berichtet Cid. Trotz wiederholter Versuche, Hilfe zu bekommen, blieb sie ohne Antwort. "Es war eine Zeit der Hilflosigkeit und des Schocks."

Fifpro schaltet sich ein: rechtliche schritte geplant
Nachdem sie sich an ihre Agentur gewandt hatte, wandte sich Cid an die FIFPro, die internationale Spielervereinigung. Diese bietet ihr nun rechtliche Beratung und Unterstützung. "Ich musste meinen Fall zunächst geheim halten, was sehr schwierig war. Aber ich bin dankbar für die Unterstützung meiner Mitspielerinnen, der Co-Trainerin und meiner Familie", erzählt Cid. "Ich empfand Angst, Ohnmacht und Wut."

Vertragsauflösung und finanzielle notlage
Der Verein nutzte die Situation, um Cids Vertrag – der bis Mai 2026 gültig war – unter dem Vorwand schlechter Leistungen aufzulösen. Cid widerspricht dieser Behauptung vehement. Sie habe sogar selbst einen Wechsel angestrebt, da sie sich in dem Klima unwohl fühlte. Jetzt steht sie vor der finanziellen Herausforderung, die Operation und Rehabilitation selbst zu finanzieren.
Eine spendenaktion gibt hoffnung
Um die Kosten zu decken, hat Cid eine Tombola ins Leben gerufen. Zu gewinnen gibt es ein iPad, Turnschuhe und ein Fußballtrikot – eventuell sogar eines von Real Madrid, Barcelona oder Atlético Madrid, falls ein Gewinn in Spanien gezogen wird. Bisher wurden bereits 2.000 Euro gesammelt. Zudem gibt es Angebote für weitere Spendenaktionen und finanzielle Unterstützung.
Ein appell an die fußballwelt
Cid möchte mit ihrem Fall andere Spielerinnen warnen und auf die Missstände in einigen Vereinen aufmerksam machen. "Ich möchte, dass die Leute wissen, dass sie vorsichtig sein müssen und dass es Vereine gibt, die sich ausnutzen lassen. Ich habe bereits Nachrichten von anderen Spielerinnen erhalten, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Es ist an der Zeit, dass jemand etwas dagegen unternimmt und wir mit Respekt behandelt werden", betont Cid. Sie hofft auf ein glückliches Ende ihrer Geschichte und setzt sich weiterhin für ihre Rechte ein.
