Vinicius feuert simeone mit vende-keule – dazn-video entlarvt rachefeldzug

Der Real-Star kam, sah und sagte: „Me van a vender“ – viermal. Dabei blickte er genau auf den Atleti-Bank, wo Diego Simeone die Luft anhielt. DAZN-Super8 veröffentlichte die Sequenz aus Minute 87, in der Vinicius Juniors persönliche Abrechnung lief. Die Szene ist ein Mini-Krimi in 15 Sekunden: Ein Tor-Doppelpack als Druckmittel, ein provokanter Spruch als Eigentor für Simeone.

Der ursprung liegt im saudi-derbi

Der Grund für die verbale Attacke stammt aus dem Januar-Spiel in Riad. Damals hatte der Argentinier Vinicius während eines Foul-Zoffs geflüstert, Florentino Pérez werde ihn „verkaufen“. Die Worte schlichen sich ins Ohr des Brasilianers und nagten offenbar monatelang. Jetzt, beim 2:1-Sieg im Bernabéu, zog er nach – und zwar live im Stadion und millionenfach im Clip.

Die Reaktion auf der gegnerischen Bank: Simeone schlug die Hände über den Kopf, Assistenzcoach Nelson Vivas stürmte ein paar Meter nach vorn, doch es gab nichts zu holen. Die Referees hatten genug mit Valverdes Ampel-Rot zu tun, die Munuera Montero nach VAR-Check aussprach. Die Ablöse kam spät, aber hart: Ein Bein hoch, Gegner umgerissen – Atleti forderte Gelb, bekam Rot.

Arbeloa poltert gegen den schiri

Arbeloa poltert gegen den schiri

Als Valverde den Platz verließ, explodierte Álvaro Arbeloa am Spielfeldrand. „Das ist doch kein Mal, das ist ein Gemeinschafts-Zusammenprall!“, rief der Co-Trainer und zeigte auf den liegenden Baena. „Der Lügt euch immer vor!“ Munuera blieb kühl, erklärte die Tritt-Intensität, doch Arbeloa legte nach: „Haben Sie jemals selbst gekickt? Das ist doch nur ein Hacken!“ Die Kameras fingen alles ein – und sorgten dafür, dass die Debatte noch vor der Pressekonferenz durchs Netz rauschte.

Die Zahlen sprechen trotzdem für Real: 21 Toreschüsse, 62 % Ballbesitz, nur eine gelbe Karte gegen sieben des Gegners. Doch die Stats verblassen angesichts der Psycho-Show. Vinicius’ Provokation war schärfer als jedes Foul, Simeones Gesicht verriet mehr als jede Taktiktafel. Und während die Liga-Spitze weiterhin an Madrid klebt, bleibt die Frage: Wer verkauft wen – und wer lacht am Ende?