Vicens zieht betis-alarm: braga muss den strafraum verlassen

Carlos Vicens warnt vor dem Feuerteufel Betis. „Wenn sie deinen Sechzehner belagern, zittert das Netz“, sagt der Braga-Coach am Vorabend des Europa-League-Viertelfinal-Hinspiels. Seine Lösung: das Spiel so weit wie möglich von der eigenen Box wegtragen – und das schon morgen Abend in Sevilla.

Pellegrinis mannschaft tickt wie eine uhr

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Der Mallorquiner lobt den Gegner mit fast schon ehrfürchtigem Unterton. „Betis hat eine klare kollektive Idee, Tempo an den Flügeln und Punch im Zentrum“, analysiert Vicens. „Sie spielen, um zu dominieren, nicht um mitzumachen.“ Das bedeute für seine Elf: früh stören, zweikampfstark sein, sonst werde man gedrängt wie eine Orange im Pressestrudel.

Kapitän Ricardo Horta, einst selbst in der Primera División unterwegs, sieht das Duell trotzdem offen. „Wir kennen ihre Qualität, aber wir kennen auch unsere eigene“, sagt der Flügelflitzer. „Morgen zeigen wir, wer Braga ist – ein Klub, der europäische Spiele gewinnt, nicht nur bestreitet.“

Die Statistik spricht eine klare Sprache: Betis erzielte in dieser Europa-League-Saison bereits 19 Tore nach Ballgewinn im gegnerischen Drittel. Braga kassierte in den letzten drei Auswärtsspielen sieben Gegentreffer – alle aus kurzer Distanz. Genau diese Lücke will Vicens schließen.

Um 21:00 Uhr rollt der Ball im Estadio Benito Villamarín. Dann wird sich zeigen, ob Braga den Roten Stier Betis wirklich aus der eigenen Torecke locken kann – oder ob Sevilla wieder ein Torfestival feiert. Die Antwort gibt’s live, nicht auf dem Papier.