Veszprém warnt berlin: champions league viertelfinale wird kein spaziergang!
Die Vorfreude auf das Champions League Viertelfinale zwischen MKB Veszprém und den Füchsen Berlin ist groß, doch Sportdirektor László Nagy mahnt zur Vorsicht. Der ungarische Serienmeister schätzt den Gegner aus der Hauptstadt hoch ein und warnt vor einem schwierigen Duell.
Die berliner stärke: eine neue dynamik
Während Veszprém sich zunächst auf das Meisterschaftsspiel gegen Csurgó konzentriert, beschäftigt sich Nagy bereits intensiv mit der Analyse der Berliner. „Vor allem im ersten Spiel gegen PSG war bereits das Veszprém zu sehen, dessen Leistung seinem Können gerecht wurde“, so der Sportdirektor. Die Füchse Berlin, die sich über die Play-offs qualifizieren mussten – ein klarer 32:24-Sieg gegen Paris Saint-Germain besiegelte den Einzug – präsentieren eine neue Dynamik. Nagy betont: „Bei allem Respekt für PSG, aber das ist nicht mehr die Mannschaft, die es mit Nikola Karabatic und Mikkel Hansen war. Wir müssen mindestens dieses Niveau halten, um mit Berlin mithalten zu können.“
Die Entwicklungskurve von Veszprém zeigt in den letzten Wochen eindeutig nach oben. „Der vielleicht wichtigste Pfeiler des Fortschritts ist, dass sich unsere massive, konzentrierte Abwehrwand gefestigt hat, was für mich die Grundlage ist“, erklärt Nagy. Auch die Torwartleistung wird als entscheidender Faktor gesehen, insbesondere im Hinblick auf das anstehende Duell gegen die Berliner. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Frühjahrsergebnisse oft hinter den Erwartungen zurückblieben. „Jetzt ist die Saison zwar nicht so begonnen, wie wir es uns gewünscht hätten, aber im Frühjahr ist ein Aufwärtstrend zu beobachten.“
Nagy zeigt sich optimistisch und vertraut auf die Stärken seiner Mannschaft. „Ich vertraue den Spielern, ich vertraue der Mannschaft, dass sie voller Selbstvertrauen diesen Weg weitergehen wird.“ Die kommenden Tage werden zeigen, ob der ungarische Rekordmeister seine Formsteigerung bestätigen und die Herausforderung aus Berlin meistern kann. Die Fans dürfen auf ein spannendes und hochklassiges Handball-Spektakel hoffen, bei dem taktische Finesse und individuelle Brillanz aufeinandertreffen.

Verletzungssorgen: remili-ausfall?
Die Frage, ob Veszpréms Superstar Timothée Remili für das Viertelfinal-Duell zur Verfügung steht, liegt weiterhin im Raum. Nagy äußerte sich dazu nicht konkret, betonte aber, dass die Mannschaft auch ohne ihn gewappnet ist. „Wir haben eine breite Kader und sind in der Lage, personelle Ausfälle zu kompensieren.“
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