Vergara spricht klartext: tränen, gattuso und der lange weg aus dem nichts

Antonio Vergara hat geweint. Nicht vor Freude, sondern vor Schmerz – ausgerechnet nach seinem Tor gegen den FC Chelsea in der Champions League. Napoli schied aus, das Tor zählte nichts. Der Treffer des 22-Jährigen, der noch vor wenigen Monaten kaum jemand kannte, verschwand in der Bedeutungslosigkeit eines Ausscheidens. Das sagt viel über diesen Spieler aus: persönlicher Ruhm interessiert ihn schlicht nicht.

Vom niemand zum stammspieler – eine geschichte, die napoli nicht geplant hatte

Vom niemand zum stammspieler – eine geschichte, die napoli nicht geplant hatte

Im Januar wäre Vergara beinahe weg gewesen. So war es geplant. Dann rissen Verletzungen Lücken in den Kader, und plötzlich stand ein Trequartista im Mittelpunkt, den die Gegner nicht einmal einordnen konnten. Rechts oder links? Keiner wusste es. Vergara selbst sagt es im Interview mit dem Corriere della Sera mit einer Trockenheit, die beeindruckt: „Die Gegner wussten nicht mal, ob ich Rechts- oder Linksfuß bin. Ich habe mir einige Steine aus dem Schuh geholt.