Vanoli stopft die löcher: fiorentinas abwehr kollabiert nicht mehr
Die Fiorentina kassiert plötzlich nur noch 1,2 Tore pro Spiel – statt 1,6. Der Grund: Paolo Vanoli hat das System umgekrempelt und die Verteidigung entzaubert.

Systemwechsel statt schlamassel
Februar noch: 8 Gegentore in 5 Partien, 0 Punkte gegen Udinese, Stimmung im Keller. Dann schnappt sich Vanoli den Stift, strich die Dreierkette und stellt auf Viererkette um. Seitdem: 5 Spiele, 6 Punkte, 3 Gegentore. Die Zahl 1,2 steht für die neue Stärke. Die Zahl 1,6 für das alte Desaster.
Luca Ranieri und Aleksa Pongračić bilden jetzt das Zentrum, davor schirmt Mandragora ab. Die Außenbahnen laufen nicht mehr ins Leere, weil Brescianini und Ndour sich reinbeißen. Selbst der einzige Rückfall – 1:3 in Udine – war kein Zufall: Vanoli hatte kurzfristig wieder auf Dreierkette umgestellt, Rugani rückte ein, Dodo fehlte. Drei Tore, eine Lehre.
Am Samstag geht’s nach Verona. Der Haken: Dodo zieht sich im Training einen Muskelfaserriss zu, fällt wahrscheinlich aus. Aber die Marschrichtung steht. Die Viola will nicht nur den Klassenverbleib, sie will die 1,2 festnageln. Denn wer solche Zahlen hat, der spielt nächstes Jahr ohne Schweißperlen.
