Vagnoman fehlt: private gründe halten stuttgart-star fern
Ein ungewöhnlicher Start in die neue Woche für den VfB Stuttgart: Josha Vagnoman fehlt beim Trainingsauftakt. Doch es ist keine Verletzung, sondern eine private Angelegenheit, die den Rechtsverteidiger von der Mannschaft trennt. Ein Lichtblick für Trainer Sebastian Hoeneß, der aktuell personell weitgehend verschont bleibt.

Die erfreuliche rückkehr der langzeitverletzten
Kaum zu glauben, wie schnell sich die Situation für den VfB gewandelt hat. Gerade erst musste Hoeneß minutenlang Ausfalldebatten führen, nunmehr kann er auf nahezu alle Profis zählen. Die langzeitverletzten Lazar Jovanovic und Dan-Axel Zagadou sind ebenfalls wieder voll einsatzfähig – ein enormer Schub für die Defensive. Nur Vagnoman bildet die Ausnahme.
Die genaue Natur der privaten Angelegenheit, die Vagnoman am Dienstagabend fernhält, ist natürlich Verschwiegenheitspflicht. Die Fans im Schwabenland sorgen sich indes nicht um eine Verletzung, sondern sind erleichtert, dass es sich um kein sportliches Problem handelt. Vagnomans Karriere ist bekanntlich von einer unglücklichen Häufung von Verletzungen geprägt. Knöchel, Mittelfuß, Oberschenkel – fast jeder Bereich des Körpers hat ihn schon einmal in die Zwangspause getrieben. Über 900 Tage musste er zwangsweise pausieren, bevor er im Trikot der Nationalmannschaft nach einer Oberschenkelverletzung wieder zum Einsatz kam.
Ein besonderes Spiel, eine besondere Bedeutung: Das anstehende Duell gegen den Hamburger SV am Sonntag nimmt für Vagnoman eine ganz persönliche Bedeutung ein. Er wurde in der Hansestadt geboren, spielte dort in seiner Jugend und feierte dort seinen Durchbruch. Für ihn ist es mehr als nur ein Bundesliga-Spiel.
Die jüngsten Aufeinandertreffen zwischen VfB und HSV waren alles andere als freundschaftlich. 2023 reichte der VfB aus, um den HSV aus der Bundesliga zu retten, doch in der Hinrunde dieser Saison gelang es den Nordlichtern, in der Schlussphase ein 2:1 zu erzwingen – die einzige Saisonniederlage des VfB an einem Sonntag. Ein heiß umkämpftes Wiedersehen ist also zu erwarten, bei dem die Rechnungen aus der Vergangenheit noch einmal hochkommen werden.
Ein kleiner Schockmoment gab es zwar im Training, als Angelo Stiller nach einem Zweikampf kurz liegen blieb, doch er konnte nach kurzer Behandlungspause das Training wieder fortsetzen. Das zeigt, dass trotz der vielen positiven Nachrichten auch weiterhin höchste Konzentration gefragt ist, um die Ziele der Saison zu erreichen.
