Del toro scheidet bei itzulia auf – uae verliert wichtigen podest-anwärter

Schlag ins Gesicht für das UAE-Team: Isaac del Toro musste im Verlauf der dritten Etappe der Itzulia basque country das Rennen aufgeben. Ein Sturz mit mehreren Fahrern beendete die Hoffnungen des jungen Mexikaners auf eine Podestplatzierung in der Rundfahrt.

Ein verhängnisvoller sturz am weg zum ziel

Ein verhängnisvoller sturz am weg zum ziel

Der Vorfall ereignete sich nur wenige Kilometer nach einem bereits größeren Massensturz. Del Toro versuchte zwar, weiterzufahren, doch die Schmerzen in Hüfte und rechtem Bein waren zu stark. Ein Helfer musste ihm sogar helfen, den Fuß vom Pedal zu nehmen, bevor er in das Teamfahrzeug von Josean Fernández Matxín stieg. Es ist ein bitterer Rückschlag für das UAE-Team, das mit Del Toro einen seiner aussichtsreichsten Kandidaten für das Podium verloren hat.

Die medizinische Versorgung vor Ort ergab keine unmittelbare Notwendigkeit für einen Transport ins Krankenhaus. Dennoch wurde entschieden, den jungen Mexikaner zur weiteren Abklärung und Bildgebung in ein Krankenhaus zu bringen. Die genaue Schwere der Verletzungen ist noch unklar, aber es gilt als unwahrscheinlich, dass er an der geplanten Teilnahme am Critérium du Dauphiné (7. bis 14. Juni) teilnehmen kann. Das Team UAE wird nach der Untersuchung eine offizielle Stellungnahme abgeben.

Del Toros Ausstieg reiht sich traurig in die bereits zuvor erlebten Probleme ein. Bereits in der zweiten Etappe musste der spanische Fahrer Mikel Landa aufgrund eines Zusammenstoßes mit einem Arztwagen das Rennen aufgeben. Die Itzulia zeigt sich in diesem Jahr als besonders unglücklich für die Top-Favoriten. Del Toro hatte die Rundfahrt mit dem klaren Ziel im Blick, sich für eine mögliche Teilnahme am Giro d'Italia zu empfehlen, doch nun gilt dieser Plan als geplatzt.

Die Zahlen lügen nicht: Bereits zwei wichtige Fahrer mussten verletzungsbedingt aufgeben, was die ohnehin schon schwierige Aufgabe für die verbleibenden Teams deutlich erschwert. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Rennen nun entwickeln wird, aber eines ist sicher: Die Itzulia basque country ist ein Kampf um jeden Meter.