Schlag ins gesicht der uae-equipe: del toro bricht bei itzulia auf!

Ein Schock für die UAE-Equipe: Isaac del Toro ist im Verlauf der dritten Etappe der Itzulia Basque Country schwer gestürzt und musste daraufhin das Rennen aufgeben. Der junge Mexikaner, der als einer der Ausrufer für das Podest gehandelt wurde, wird nun einer Reihe von bildgebenden Untersuchungen unterzogen, nachdem er sich eine Verletzung an Hüfte und rechtem Bein zuzog.

Ein rückschlag für die podest-ambitionen

Ein rückschlag für die podest-ambitionen

Der Sturz ereignete sich im Rahmen eines Massensturzes, bei dem mehrere Fahrer zu Fall kamen. Del Toro versuchte zwar, weiterzumachen, doch nach wenigen Kilometern musste er schließlich in das Begleitfahrzeug von Josean Fernández Matxín aufsteigen. Seine Abmeldung reiht sich traurig in die bereits vorherige Aufgabe von Juan Ayuso ein, der in der zweiten Etappe ebenfalls durch einen Zusammenstoß mit dem ärztlichen Auto ausscheiden musste. Das ist ein herber Schlag für die UAE-Equipe, die nun ohne ihren jungen Hoffnungsträger das Rennen fortsetzen muss.

Das Ausmaß der Verletzungen ist noch nicht vollständig bekannt, aber es wird vermutet, dass die Hüfte und die rechte Beinmuskulatur in Mitleidenschaft gezogen wurden. Ein Helfer musste ihn sogar vom Pedal lösen, um ihm das Stehen zu ermöglichen. Die Ärzte wollen nun mittels bildgebender Verfahren Klarheit über das Ausmaß der Schäden gewinnen. Die Verantwortlichen der UAE-Equipe werden in Kürze eine offizielle Stellungnahme abgeben.

Del Toro hatte sich mit großem Ehrgeiz der Itzulia zugewandt, da er in diesem Jahr aufgrund des fehlenden Giro d'Italia eine wichtige Gelegenheit sah, sich für eine Platzierung unter den Top-Fahrern zu empfehlen. Obwohl er nun aus dem Rennen genommen ist, deutet alles darauf hin, dass er für das nachfolgende Rennen, das Critérium du Dauphiné (7. bis 14. Juni), wieder einsatzbereit sein könnte. Die medizinische Abteilung der UAE-Equipe arbeitet fieberhaft daran, ihn bestmöglich zu versorgen und seine Genesung zu beschleunigen.

Die Itzulia, die ohnehin schon von unbeständigen Wetterbedingungen und dramatischen Rennverläufen geprägt ist, zeigt erneut, wie fragil der Erfolg im Profi-Radsport sein kann. Ein Sturz, ein unglücklicher Moment – und die Hoffnungen auf eine erfolgreiche Saison können in kürzester Zeit zunichtegemacht werden.