Uruguay stolpert – araujo rettet gegen saudi-arabien!
Miami – Ein schockartiger Start für Uruguay bei der WM 2026: Gegen Saudi-Arabien gab es nur ein müdes 1:1. Lange Zeit drohte die bittere Niederlage, doch Maxi Araujo bewahrte die Südamerikaner vor einem Debakel. Die Erwartungen waren hoch, doch das Team von Trainer Bielsa zeigte ein Bild von erschlaffter Vorstellungskraft.
Die „grünen falken“ überraschen – uruguay im leerlauf
Die Saudis, die bereits in Katar Argentinien das Fürchten lehrten, nutzten die anfängliche Passivität Uruguays gnadenlos aus. Abdulelah Al-Amri ließ die 70.000 Zuschauer im Hard Rock Stadium von Miami jubeln, als er in der 41. Minute nach einer Ecke zur Führung traf. Uruguay wirkte überrascht und zeigte kaum Gegenwehr. Die Altstars Luis Suárez und Edinson Cavani fehlten, aber die neuen Gesichter um Kapitän Federico Valverde konnten an diesem Tag nicht überzeugen.
Die Fans versuchten sich zu amüsieren, während die Mannschaft auf dem Platz zu kämpfen hatte. „La Ola“ schwappte durch die Ränge, während Uruguay im Mittelfeld vor sich hin spielte. Aggressives Pressing? Schnelles Umschalten? Torchancen? Fehlanzeige. Die „Celeste“ fand einfach nicht in die Partie.

Bielsa reagiert – araujo verhindert schlimmeres
Trainer Marcelo Bielsa, der von den Fans als „El Loco“ gefeiert wird, erkannte die Notwendigkeit einer Veränderung und brachte in der zweiten Halbzeit frische Kräfte. Ugarte traf zwar den Pfosten, aber es dauerte bis zur 80. Minute, ehe die Spannung in der Arena endlich entlud. Ein Patzer von Torwart Mohammed Al-Owais ermöglichte Maxi Araujo den umjubelten Ausgleichstreffer. Ein Lucky Punch, der Uruguay vor einem frühen K.O. bewahrte.
Die Ausgangslage in Gruppe H ist nun klar: Sowohl Uruguay als auch Saudi-Arabien stehen mit jeweils einem Punkt an der Spitze. Am kommenden Freitag trifft Uruguay auf Kap Verde, während Saudi-Arabien gegen Spanien ran muss. Ob die Mannschaft von Bielsa diesen Fehlstart so schnell vergessen kann, bleibt abzuwarten. Die neuen Stars müssen nun zeigen, dass sie das Erbe der alten Generation würdig sind – und die bittere Erfahrung von 2022 schnell hinter sich lassen.
Die Fans hatten sich auf einen Feuerlauf eingestellt, doch in Miami herrschte vorübergehend frostige Stimmung. Die Verunsicherung im uruguayischen Lager ist spürbar, der Druck, die WM-Träume am Leben zu erhalten, steigt bereits jetzt.
