Union berlin hält an doekhi und leite fest – heldt erklärt die strategie
- Heldt: mehr als nur finanzielle aspekte
- Überraschung bleibt aus – doekhi und leite bleiben
- Keine konkreten angebote vorliegen
- Wirtschaftliche realitäten und sportliche ziele
- Kurioses angebot: raheem sterling
- Kaderplanung und zukünftige entwicklungen
- Vertragsverlängerungen – bleibt die spannung?
- Video zum interview
Heldt: mehr als nur finanzielle aspekte
Horst Heldt, Geschäftsführer Sport des 1. FC Union Berlin, hat im Interview mit rbb|24 erklärt, warum der Verein trotz möglicher ablösefreier Abgänge an Danilho Doekhi und Diogo Leite festhält. Es gehe nicht immer nur darum, mit jedem Spieler Geld zu verdienen, betonte Heldt. Viel wichtiger sei es, die sportliche Qualität des Kaders zu erhalten und die Bundesliga-Zugehörigkeit zu sichern.

Überraschung bleibt aus – doekhi und leite bleiben
Viele hatten mit einem Abgang mindestens eines der beiden Abwehrspieler gerechnet, doch beide bleiben in Köpenick. Heldt äußerte sich überrascht über die Verwunderung von außen, da intern bereits klar war, dass beide Spieler weiterhin wichtige Bestandteile des Teams sind. Sie haben maßgeblich zum guten ersten Halbjahr der Saison beigetragen.

Keine konkreten angebote vorliegen
Entgegen der Erwartungen gab es laut Heldt keine konkreten Angebote für Doekhi oder Leite. “Es gab keine Angebote, nein,” so Heldt. Der Verein hat sich bewusst entschieden, die Spieler zu halten, da sie als Stammspieler gelten und eine wichtige Rolle in der sportlichen Planung spielen.

Wirtschaftliche realitäten und sportliche ziele
Heldt räumte ein, dass Transfereinnahmen für Union Berlin wichtig sind, betonte aber, dass der Verein nicht auf jeden Verkauf angewiesen ist. Die wichtigste Einnahmequelle sei der Verbleib in der Bundesliga. Um dies zu gewährleisten, brauche man einen leistungsstarken Kader, und Doekhi und Leite seien dafür essenziell.
Kurioses angebot: raheem sterling
Interessant war auch die Erwähnung von Raheem Sterling, der Union Berlin angeboten worden war. Heldt schmunzelte und erklärte, dass dieser Austausch jedoch nicht ernsthaft verfolgt wurde. Es zeige jedoch, welche Namen in einer Transferperiode kursieren können.

Kaderplanung und zukünftige entwicklungen
Union Berlin hatte keine Pläne, den Kader weiter zu verstärken, sondern wollte ihn eher verkleinern, um den Spielern mehr Einsatzzeit zu ermöglichen. Heldt betonte, dass man die Situation im Sommer neu bewerten werde und dann entscheiden müsse, ob man mit den Spielern verlängert oder sie verabschiedet. “Es ist noch viel zu weit weg, als dass man das jetzt in irgendeiner Form transportieren sollte,” so Heldt.
Vertragsverlängerungen – bleibt die spannung?
Ob es zu Vertragsverlängerungen mit Doekhi und Leite kommt, ließ Heldt offen. Man werde alle Szenarien durchspielen und die Spieler eng einbinden. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sich die Situation entwickelt. Aktuell konzentriere sich der Verein auf das Spiel gegen Frankfurt.
Video zum interview
Das vollständige Interview mit Horst Heldt können Sie hier ansehen: sportschau.de
