Ultimative pleite für ratiopharm ulm: debakel im eurocup!
Schock für die ulmer basketball-fans!
Dieser Abend sollte für Ratiopharm Ulm so schnell wie möglich vergessen werden. Im Basketball-Eurocup kassierte das Team eine herbe Niederlage bei JL Bourg-en-Bresse. Der Vizemeister der Easycredit Basketball-Bundesliga verlor in Frankreich mit einem klaren 66:97. Und das just vor dem wichtigen Wiedersehen mit dem letztjährigen BBL-Finalgegner, dem FC Bayern München am Sonntag (18 Uhr live bei Dyn)! Ein Ergebnis, das Fragen aufwirft und die Playoff-Träume der Ulmer in weiter Ferne rückt.
Historische bilanz vor dem debakel
Die bisherige Bilanz gegen die Franzosen deutete auf ein knapperes Spiel hin. Von sieben Eurocup-Partien hatte Ulm fünf gewonnen, darunter sogar alle drei Auswärtsspiele. Doch diese Statistik verlor angesichts der heutigen Leistung jeglichen Wert. Nach zwei siegreichen Spielen in Folge schien Ulm noch Ambitionen auf die Playoffs zu haben, doch der Auftritt in Bourg ließ diese Hoffnungen im Keim ersticken. Die Hausherren, zuletzt selbst mit zwei Euro-Pleiten geplagt, dominierten das Spiel von Anfang an.
Horror-start in das spiel
Ulm startete mit einem regelrechten Horror-Viertel in die Partie. Nach einer kurzen 2:0-Führung folgte ein 0:7-Lauf der Gastgeber, gefolgt von einem weiteren 0:12-Lauf. Nach nur zehn Minuten stand es 9:19 für Bourg-en-Bresse. Die Ulmer wirkten verunsichert und fanden überhaupt keinen Rhythmus. Die Offensive war ideenlos, die Defensive anfällig – eine Kombination, die sich im Verlauf des Spiels nicht mehr ändern sollte.
Pausenstand: vorentscheidung
Zur Halbzeit war die Partie bereits vorentschieden. Die Hausherren führten mit einem deutlichen 45:27. Die Ulmer Trainer, allen voran Ty Harrelson, versuchten zwar, das Team zu motivieren und taktische Änderungen vorzunehmen, doch es gelang ihnen nicht, den Lauf der Gastgeber zu stoppen. Die Vorstellung der Ulmer war einfach nur desolat und ließ die Fans verzweifeln.
Zweite halbzeit: ernüchterung pur
Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff hatten die Franzosen beinahe die doppelte Punktanzahl der Ulmer erreicht (53:27). Ulm ergab sich seinem Schicksal und zeigte keinerlei Widerstand. Magenta-Kommentator Martin Kern kommentierte treffend: „Ulm fällt gar nichts ein in diesem Spiel. Das ist so durchsichtig. Das ist mit eins der schlechtesten Spiele die Ratioparm Ulm in dieser Saison überhaupt gemacht hat.“ Eine bittere Diagnose, die die Stimmung der Fans widerspiegelte.
Miserable dreier-quote und trainer-fazit
Ein Sinnbild für die desolate Vorstellung war die miserable Dreier-Quote von nur 19,4 Prozent (6 von 31). Ulm-Coach Ty Harrelson gab sich nach dem Spiel kleinlaut: „Sie waren buchstäblich in jedem Aspekt des Spiels besser als wir. Wir haben keine Lösungen gefunden. Es war nicht unser Abend heute.“ Eine ehrliche Analyse, die jedoch wenig Trost spendet. Vor dem Spiel hatte Harrelson nach der Heimniederlage gegen Heidelberg noch konstante Leistungen gefordert.
Ausblick: kracher gegen bayern und playoff-träume
Mit solchen Leistungen wird es weder international, wo Ulm bei zwei noch ausstehenden Spielen noch immer die theoretische Möglichkeit auf die Playoffs (Platz 6) hat, noch in der Liga etwas. Dort droht am Sonntag das nächste Debakel bei den starken Münchnern. Die Ulmer müssen sich dringend stabilisieren, um ihre Ziele noch erreichen zu können. Andernfalls droht eine enttäuschende Saison. Die Fans hoffen auf eine schnelle Reaktion des Teams!
