Tyrrell hatton fällt k.o. – babypause trifft liv golf seoul
Das Baby schlägt den Driver. Tyrrell Hatton hat seine Reise nach Südkorea abgeblasen und reißt ein Loch in die Legión XIII, das niemand kommen sah. Statt auf dem ersten Tee in Incheon steht der Brite heute in der Entbindung – und Jon Rahm muss auf einen alten Studiokumpel vertrauen.
Max rottluff springt ein – asu reunion mit rahm
Der Ersatzmann heißt Max Rottluff, 33 Jahre,alt, seit 16 Jahren im Gedächtnis der Golfwelt, weil er 2008 in Kilmarnock gegen Adrián Otaegui im Finale der British Boys verlor. Später sammelte der Franke zwei Siege auf der kanadischen PGA Tour und zwei weitere 2023 auf dem Challenge Tour – genug Punkte, um endlich den Sprung auf den DP World Tour zu wagen. Welt-Ranglistenplatz 619 klingt nüchtern, passt aber ins Bild eines Spielers, der seine Karriere langsam, aber stetig nach oben geschraubt hat.
Das letzte Mal schnappte sich Rottluff eine Wildcard, als Frederik Kjetrrup in Dallas fehlte. Jetzt das zweite Intermezzo innerhalb eines Jahres – und diesmal an der Seite von Rahm, mit dem er einst an der Arizona State University gemeinsam Trainingsrunden drehte, als der Spanier frisch in den Sun Devils-Squad aufgenommen wurde.

Weitere ausfälle: mickelson und casey bleiben zuhause
Die Abwesenheitsliste wird länger. Phil Mickelson fehlt weiterhin aus familiären Gründen, bei den Crushers setzt Paul Casey wegen einer Handgelenkblessur aus. Drei Namen weniger, drei Geschichten mehr – und ein Turnier, das schon vor dem ersten Abschlag seine Dramatik entfaltet.
Rottluff hat vier Starts auf dem Asian Tour diese Saison absolviert, ohne zu glänzen. Doch Seoul bietet eine weiße Leinwand. Wenn er dort den Legión-Farben den nötigen Feuerzauber entlockt, könnte aus der Babypause ein Karriere-Comeback werden. Die Quittung kommt am Sonntag – und sie wird nicht in Windeln, sondern in Dollar ausgezahlt.
