Turrientes kehrt zurück und will mehr denn je bei real sociedad führen

Beñat Turrientes ist wieder da. Nach seiner Gelbsperre beim Auswärtsspiel in Villarreal steht der Mittelfeldspieler aus Beasain am Samstag gegen Levante in Anoeta wieder zur Verfügung – und niemand zweifelt daran, dass er von Beginn an auf dem Rasen stehen wird.

Die zahlen, die alles erklären

Man muss keine langen Worte machen. Die Statistik spricht eine klare Sprache: In der zweiten Hälfte der Saison 2024/25 bestritt Turrientes zehn Pflichtspiele für insgesamt 452 Minuten, fünfmal stand er in der Startelf. Seit Beginn des Jahres 2026 sind es bereits 15 Spiele, zehn davon von Anfang an, bei 862 Minuten. Fast doppelt so viel. Die Kurve zeigt steil nach oben, und das ist kein Zufall.

Der Unterschied hat einen Namen: Pellegrino Matarazzo. Unter dem Trainer aus New Jersey ist Turrientes vom Ergänzungsspieler zum Taktgeber geworden. Das ist keine Übertreibung – es ist das, was man auf dem Platz sieht. Jener Spieler, der in der U21-Nationalmannschaft als Spielmacher glänzte und dort zeigte, wozu er fähig ist, findet bei der Real Sociedad endlich den Rahmen, den er brauchte.

Die reife, auf die alle gewartet haben

Die reife, auf die alle gewartet haben

In der Saison 2023/24 blitzte es schon kurz auf. Turrientes zeigte Szenen, die ahnen ließen, welches Niveau in ihm steckt. Aber es blieb bei Andeutungen. Jetzt, in diesem Frühjahr 2026, wirkt er wie ein anderer Spieler – nicht weil er sich technisch verändert hat, sondern weil er sich selbst vertraut. Diese Art von Konstanz, Woche für Woche Leistung zu bringen, ist das, was einen guten Spieler von einem wichtigen Spieler trennt.

Gegen Levante am Samstag um 14:00 Uhr wird es sein 26. Pflichtspiel in dieser Saison sein – mehr als in der gesamten Vorsaison. Sein persönlicher Rekord aus der 2023/24 lag bei 35 Spielen und 1.992 Minuten. Die Anzahl der Spiele kann er noch einstellen, die Minutenmarke wird er mit ziemlicher Sicherheit übertreffen.

Copa, europa und ein traum namens champions league

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Die txuriurdin kämpfen auf zwei Fronten: In der LaLiga geht es um einen europäischen Startplatz, und im Pokal träumen sie vom Titel. Turrientes ist in beiden Wettbewerben gesetzt. Das Besondere an seiner Situation ist, dass die Mannschaft weiß, dass ein Sieg im Pokalfinale nicht automatisch die Arbeit in der Liga überflüssig macht – Platz fünf könnte je nach Konstellation die Tür zur Champions League öffnen, und diese Möglichkeit will im Kabinett niemand leichtfertig wegwerfen.

Turrientes hat lange gewartet. Jetzt, da er endlich den Platz bekommt, den er verdient, lässt er keine Gelegenheit aus. Die Rückkehr nach der Sperre ist keine Rückkehr zum Normalzustand – sie ist die Fortsetzung der besten Phase seiner Karriere.