Türkei und schweden schießen sich für wm 2026 frei – italiens albtraum droht
Istanbul und Solna jubeln, Maila schwitzt. Nach 120 Minuten steht fest: Die Türkei um Vincenzo Montella feiert nach 24 Jahren die Rückkehr auf die Weltbühne, Schweden schleift sich dank Viktor Gyökeres’ Spät-Treffer ins Ticket. Italien? Muss in Sarajewo über Zeit.
Montella lässt aktürkoglu platzen, gyökeres trägt schweden
0-0 zwischen Kosovo und Türkei, die Uhr tickt Richtung Verlängerung. Da schlägt Kerem Aktürkoglu in der 88. Minute ein Anspiel von Hakan Calhanoglu volley ins lange Eck – 1-0, die Türkei ist drin. In Solna jagt Gyökeres die Polen in den Wahnsinn: Drei Treffer, davon zwei in den letzten zehn Minuten, drehen ein 1-2 noch in einen 3-2-Sieg. Die Schweden reisen zum achten Mal in Folge zur Endrunde.
Was für ein Abend für die beiden Außenseiter – und was für ein Debakel für Polen und Kosovo. Die Polen verlieren trotz Führung durch Robert Lewandowski, der 37-Jährige könnte damit seine letzte WM verpasst haben. Die Kosovaren bleiben ohne eigenes Tor und ohne Ticket, der Traum vom ersten großen Turnier ist erstmal gestorben.

Italien bangt in bosnien – spalletti muss umschalten
Während in Ankara und Stockholm gefeiert wird, sitzt Luciano Spalletti in der Locker der Bilino Polje und schraubt an der Taktik. 0-0 nach 90 Minuten gegen Bosnien-Herzegowina, die Partie geht in die Verlängerung. Ein Gegentor würde die Squadra Azzurra in die Playoff-Hölle schicken, ein Treffer rettet die Favoriten. Die italische Presse schreibt schon von „Sarajewo-Angst“, die Fans erinnern sich an North Macedonia 2022.
Parallel kämpfen Tschechien und Dänemark ebenfalls in die Nacht. Prag und Kopenhagen trennen sich 1-1, auch hier droft das Los. Wer sich versteckt, fliegt raus – wer traut sich, darf nach Nordamerika.
Fazit: Die Türkei ist wieder da, Schweden ohne Ende stark, Italien steht mit dem Rücken zur Wand. Die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko bekommt ihre ersten fixen Gäste – und vielleicht ein Drama mit italischem Akzent. Wenn die Uhr in Bosnien weiter tickt, zählt nur noch ein Ziel: überleben.
