Turbine potsdam kassiert pleite – klassenerhalt trotz 0:2 gegen viktoria perfekt
Null Punkte, volle Freude. Turbine Potsdam verabschiedet sich mit einer Niederlage in die Sommerpause – und jubelt trotzdem. Das 0:2 gegen Viktoria Berlin reicht, weg von der Abstiegszone, weg vom Druck. Die Fans feiern, die Spieler atmen durch. Endlich.

Ex-turbine trifft, potsdam zittert – dann kommt die erlösung
Alisa Grincenco weiß, wie es läuft. Die einstige Potsdamerin netzt in der 27. Minute ein, zum 1:0 für Viktoria. Das Karl-Liebknecht-Stadion verstummt, 1.000 Kehlen halten den Atem an. Die zweite Hälfte bringt keine Wende, Sarah Abu Sabbah erhöht auf 2:0. Die Niederlage ist besiegelt – doch die Tabelle lügt nicht: drei Punkte Vorsprung auf Rang zwölf, Klasse bleibt.
Die Zahlen sprechen für Turbine: 30 Zähler, Platz elf, Saison gerettet. Drei Siege in den letzten fünf Spielen haben den Bruch verhindert. Trainer und Team wussten: ein Punkt hätte gereicht, am Ende war selbst null genug. Viktoria Berlin beendet die Spielzeit als Fünfter mit 45 Punkten – der Aufsteiger schielt bereits auf die Bundesliga.
Bianca Schmidt und ihre Mitspielerinnen nehmen den Applaus entgegen, trotz des 0:2. Die Saison war holprig, lange Zeit war der Abstieg real. Nun steht das Team da, ein wenig mitgenommen, aber erhobenen Hauptes. Die Kurve singt, die Spielerinnen winken. Der Sommer kann kommen – ohne Relegations-Angst, ohne Trainingslager in der dritten Liga.
