Tsunemoto verletzt sich erneut – fc basel zittert
Es ist ein Schlag ins Kontor für den FC Basel: Keigo Tsunemoto musste in der 27. Minutegegen den Grasshopper Club Zürich vom Platz. Der Japaner, der erst kürzlich nach monatelanger Verletzungspause in die Startelf zurückgekehrt war, humpelte vom Rasen – und das Schlimmste könnte noch kommen.
Ein knöchel, der keine ruhe gibt
Bereits in der Anfangsphase des Spiels traf ein Gegner Tsunemoto am Knöchel. Der Rechtsverteidiger ließ sich kurz behandeln und kämpfte sich weiter. Mut oder Leichtsinn? In der 27. Minute gab sein Körper die Antwort. Für ihn kam Kevin Rüegg ins Spiel – ein Wechsel, den niemand beim FC Basel so früh eingeplant hatte.

Zwei spiele comeback, dann wieder stille
Die Zahlen sind ernüchternd. Tsunemoto hatte die gesamte Hinrunde verpasst, kämpfte sich zurück, absolvierte genau zwei Partien von Beginn an – und jetzt das. Der 27-Jährige droht erneut wochenlang auszufallen. Für einen Spieler, der schon einmal monatelang gewartet hat, ist das eine Belastung, die weit über das Körperliche hinausgeht.
Dabei war das Spiel selbst schon heikel genug. Am Abschluss des 28. Spieltags empfing Basel die Grasshoppers zu Hause – zeitgleich lieferten sich der Tabellenführer und der FC St. Gallen in Thun ihren Spitzenkampf. Der Druck auf die Basler war ohnehin spürbar. Tsunemotos Ausfall macht ihn nicht kleiner.
Für den FC Basel ist es eine bittere Erinnerung daran, wie fragil Kader und Kalkulation im Fußball sein können. Zweimal zurück, zweimal weg – das ist kein Pech mehr, das ist ein Muster, das die Verantwortlichen ernsthaft beschäftigen muss.
