Torino in der krise: baroni unter druck – d’aversa als möglicher nachfolger?
Torino am scheideweg: schlechte ergebnisse sorgen für unruhe
Genua – Nach der jüngsten Niederlage in Genua (0:3) steht der Trainerposten von Marco Baroni beim Torino FC auf dem Prüfstand. Die Bilanz der letzten zehn Spiele ist alarmierend: sieben Niederlagen, ein Unentschieden und nur zwei Siege. Die Vereinsführung zeigt sich enttäuscht von der Entwicklung der Mannschaft, die im Sommer mit anderen Erwartungen aufgebaut wurde.

Enttäuschende saisonbilanz
Insgesamt hat Torino in den bisherigen 26 Ligaspielen 13 Mal verloren und weist nun die schlechteste Defensive der Liga auf – mit bereits 47 Gegentoren. Die 0:3-Niederlage in Genua hat die Situation weiter verschärft. Eigentlich hatte die Vereinsführung Baroni bisher stets das Vertrauen ausgesprochen, selbst nach der schweren Niederlage in Como vor einem Monat.

Baroni nach der niederlage still
Nach dem Spiel in Marassi zog sich Trainer Marco Baroni in Stille zurück. Er zeigte sich sichtlich niedergeschlagen über die Leistungen der Mannschaft in den letzten Monaten, obwohl es im Herbst durchaus positive Phasen gab. Seit Ende November ist ein deutlicher Leistungsabfall zu beobachten.
Cairo und petrachi beraten
Präsident Urbano Cairo und Sportdirektor Gianluca Petrachi verfolgten das Spiel von der Tribüne aus und reisten anschließend gemeinsam nach Mailand. Dort werden sie die Situation eingehend analysieren und alle möglichen Optionen prüfen. Die Entscheidung über Baronis Zukunft könnte in Kürze fallen.
D’aversa als heißer kandidat
Sollte es zur Trennung von Baroni kommen, gilt Roberto D’Aversa als einer der Top-Kandidaten. Der 49-jährige Trainer bevorzugt das 3-5-2-System, was die Integration in die Mannschaft erleichtern würde. Auch sein Assistent Salvatore Sullo, der bereits beim Torino FC unter Gian Piero Ventura sehr erfolgreich war, könnte mitkommen.
Sullo mit torino-vergangenheit
Salvatore Sullo war bereits als Co-Trainer von Gian Piero Ventura, als Torino 2015 die Europa League erreichte. Seine Erfahrung und sein Wissen über den Verein könnten ein wertvoller Vorteil sein. Petrachi war zu dieser Zeit ebenfalls als Sportdirektor im Verein tätig.
Die nächsten schritte
Die Mannschaft wird sich am morgigen Tag im Filadelfia-Trainingszentrum wieder treffen. Trainer Baroni erwartet die Entscheidung der Vereinsführung. Die Situation ist angespannt und die Zukunft des Torino FC ungewiss.
