Tönnesen kehrt zurück: flensburg empfängt leipzig mit neuem feuer
Kent Robin Tönnesen ist zurück. Nach drei Monaten Zwangspause steht der Norweger vor seinem Comeback für die SG Flensburg-Handewitt. Der Rückraumspieler feierte zuletzt im Dezember sein letztes Spiel – beim Pokalaus gegen Stuttgart zog er sich einen Oberschenkelriss zu. Seitdem fehlt ihm das Spielfeld. Gegen Leipzig läuft er wieder auf.

Die belastung steht, der kader wächst
Trainer Ales Pajovic reibt sich die Hände. Mit Tönnesen kehrt nicht nur ein Torschützenkönig zurück, sondern auch die Möglichkeit, seine Stars zu schonen. „Wir haben wieder einen breiteren Kader und können die Belastung besser steuern“, sagt er. Die Botschaft ist klar: Flensburg will nicht nur gewinnen, sondern dominieren.
Doch es gibt mehr als nur Tönnesen. Auch Emil Jakobsen, Simon Pytlick und Kevin Möller stehen bereit – alle drei zuletzt geschont, nun wieder einsatzbereit. Pajovic will keine Experimente mehr sehen. „Ich will eine konstante Leistung sehen. Wir sind die bessere Mannschaft – und wollen das auch auf dem Spielfeld zeigen.“
Die SG Flensburg-Handewitt empfängt den SC DHfK Leipzig am Samstag um 19 Uhr. Für Leipzig ein schweres Los, für Flensburg eine Generalprobe vor dem Endspurt. Die Hinrunde neigt sich dem Ende zu, die Meisterschaft bleibt offen. Ein Sieg gegen Leipzig wäre nicht nur drei Punkte – es wäre ein Statement.
Tönnesen wird nicht nur mitlaufen. Er will treffen. Und wenn er trifft, wird die Flensburg-Arena wieder kochen. Nach drei Monaten ohne ihn ist das kein Comeback – es ist eine Rückkehr mit Ansage.
