Tommy freemans mentale herausforderung nach lions-tour – und wie northampton half

Schwierigkeiten nach dem triumph mit den british & irish lions

Tommy Freeman, Englands derzeitiger Leistungsträger auf der Position des Centers, hat offen über die mentalen Schwierigkeiten gesprochen, die er nach der erfolgreichen British & Irish Lions Tour nach Australien im August des letzten Jahres erlebte. Obwohl er in allen drei Testspielen der Serie startete und zum 2:1-Sieg beitrug – zusammen mit Maro Itoje und Tom Curry einer von nur drei Engländern, die dies schafften – fühlte er sich nach der Rückkehr nicht mehr ganz erholt.

Die rolle der trainer bei northampton

Die rolle der trainer bei northampton

Während seine körperliche Verfassung durch die vorgeschriebene fünf-wöchige Ruhephase nach der Tour wiederhergestellt war, bemerkten der Director of Rugby von Northampton, Phil Dowson, und der Head Coach Sam Vesty, dass Freemans “mentaler Zustand nicht optimal” war. Sie erkannten frühzeitig die Problematik und handelten proaktiv.

Reduzierung der belastung als schlüssel zur genesung

Reduzierung der belastung als schlüssel zur genesung

Um den 24-Jährigen zu unterstützen, reduzierten sie seine Trainings- und Spielbelastung. Diese Maßnahme ermöglichte es Freeman, sich in der Saison 2025-26 zu stabilisieren und später im Herbst für die englische Nationalmannschaft aktiv zu sein, bevor ihn eine leichte Oberschenkelverletzung ausbremste. “Ich hatte zu kämpfen, ohne es zu realisieren. Körperlich fühlte ich mich gut, aber mental war ich nicht in der besten Verfassung”, so Freeman.

Die auswirkungen des touraufenthalts und der erholung

Freeman beschrieb die Situation nach einer langen Tour als eine Art “Alles oder Nichts”-Gefühl. Die Erleichterung und der Stress, der sich zuvor aufgebaut hatte, führten manchmal zu Krankheiten. Er räumte ein, dass er seine Erholungszeit nach der Tour möglicherweise nicht optimal genutzt hatte. “Ich hätte meine Zeit besser einteilen können und vielleicht nicht so viele Achterbahnfahrten fahren und einfach in der Sonne sitzen sollen”, meinte Freeman schmunzelnd.

Unterstützung aus dem nationalteam

Auch das englische Nationalteam erkannte Freemans Zustand und sorgte für eine behutsame Rückkehr in das Spielgeschehen. “Phil und Sam haben mich zur Seite genommen und gefragt, ob alles in Ordnung sei. Ich war wahrscheinlich in Leugnung und sagte immer ‘alles ist gut’, aber sie haben mich aus einigen Trainingseinheiten und Spielen herausgenommen, was wirklich gut war. England hat das ebenfalls aufgegriffen und mich auf die richtige Weise wieder ins Team integriert.”

Der wechsel vom flügel zum center

Freeman, der bisher den Großteil seiner 24 Länderspiele auf dem Flügel bestritten hat, sieht seinen Wechsel auf die Center-Position noch als einen Lernprozess. “Es gibt noch viel zu lernen”, betont er. “Als Center erlebst du viele verschiedene Dinge. Man muss verstehen, dass jedes Spiel anders ist und jeder Center etwas anderes mitbringt.” Das jüngste Spiel gegen Schottland, das mit 31:20 verloren ging, war bereits sein viertes Testspiel in der Center-Partnerschaft mit seinem Northampton-Teamkollegen Fraser Dingwall.