Tim payne schlägt die all blacks – ohne je einen ball berührt zu haben

Vier Millionen Menschen folgen einem Verteidiger, den keiner kannte. Tim Payne, 32, Rechtsverteidiger bei Wellington Phoenix, ist mit einem Schlag berühmter als Richie McCaws ganze Dynastie. Die All Blacks? 2,8 Millionen Abonnenten. Payne liegt vorn.

Hinter dem hype steckt ein tiktok-spaß

Der argentinische Meme-König Valen „El Scarso“ Scarsini postete vor acht Tagen ein Video: „Der unbekannteste WM-Spieler aller Zeiten – folgt ihm!“ Seine Community schaltete sich ein, Influencer nachgeplappert, Algorithmen explodierten. Payne, bis dahin ein Nischen-Star der A-League, schaute auf sein Handy und sah 3,9 Millionen neue Gesichter. Seine Reaktion: „Ziemlich verrückt, Mann.“

Die Ironie? Er darf dem Urheber dieses Wahnsinns nun die Hand schütteln. Scarsini flog gestern Nacht nach Fort Lauderdale und wird beim Testspiel Neuseeland gegen Haiti live dabei sein. „Leute, morgen ist es soweit“, schrieb er in seiner Story. „Erst gucken wir Tims Spiel, dann treffen wir ihn. Danke an alle, die das möglich gemacht haben.“

Nächster meilenstein: ein ganzes land als fanbase

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Payne braucht nur noch eine Million Follower, um die gesamte neuseeländische Bevölkerung abzudecken. 5,3 Millionen Menschen – und damit auch mehr als Lionel Messi vor seinem ersten Profivertrag hatte. In den Kommentarspalten kursiert inzwischen ein neues Trikot-Trio: Messi, Maradona, Tim. Über 66.000 Kommentare, 2,1 Millionen Likes, die Hälfte davon auf Spanisch. Ein Scherz, der Realität wird.

Payne selbst trainiert weiter, als wäre nichts gewesen. Er weiß, dass der nächste Post den Hype killen kann – oder ihn zum Nationalhelden kürt. Die All Blacks müssen sich das erst einmal verdienen.