Tiger woods schlägt in der tgl zu – masters-comeback rückt näher

Tiger Woods swingt wieder. Nicht in Augusta, sondern in einer Halle. Der 50-Jährige gibt beim Finale der Indoorliga TGL seinen Einstand – und treibt die Speculation auf ein echtes Comeback beim Masters in zwei Wochen auf die Spitze.

Er war als inaktiver Teamchef gemeldet, nun steht er doch auf dem Tee. Nach der 0:1-Niederlage seines Teams Jupiter Links gegen Los Angeles Golf Club greift Woods im zweiten Spiel des Best-of-three-Finals ein. Neben Max Homa und Tom Kim tritt er an gegen Justin Rose, Tommy Fleetwood und Sahith Theegala. Die Botschaft: Er kann noch.

Die Frage ist nur, wie lange. Seit der British Open 2024 kehrte der 15-fache Major-Sieger in kein Turnier zurück. Eine Bandscheiben-Operation im Oktober war bereits seine siebte am Rücken. Dann riss im März 2025 die Achillessehne. Woods trainiert in Mikro-Zyklen: „Gute Tage, schlechte Tage“, sagte er jüngst, „eine Bandscheiben-OP ist keine Spaßveranstaltung.“

Februar-signal: volle schläge statt nur chip und putt

Februar-signal: volle schläge statt nur chip und putt

Bereits vor einem Monat ließ er durchsickern, wieder volle Schwünge zu probieren. Augusta ließ sich nicht ausschließen. „Ich arbeite daran, mehr Ausdauer in diesen Körper zu bekommen“, lautete seine Devise. Die TGL ist nun der Praxistest. Das Format: Shot-Clock, 15 Minuten pro Match, keine Schritte zwischen den Schlägen. Perfekt, um Belastung zu simulieren, ohne 7.000 Yards zu walken.

Die Golfwelt hält den Atem an. Wenn Woods morgen überzeugt, wird die Augusta-Story zur selbsterfüllenden Prophezeiung. Wenn nicht, bleibt die Hallen-Nummer ein Kurzauftritt. Die Uhr tickt: Das Masters beginnt am 9. April. Woods selbst weiß, dass er nicht ewig nachverhandeln kann. Heute Nacht liefert er Antworten – zumindest auf 60 Metern Kunstrasen.