Thunder zwingt knicks in den knie und festigt spitze im westen
Shai Gilgeous-Alexander schaltete fünf Minuten vor Schluss auf „Killermodus“, und die Oklahoma City Thunder schrieben das 14. Erfolgserlebnis in den letzten 15 Spielen. 111:100 gegen die New York Knicks – ein Ergebnis, das im Paycom Center für ohrenbetäubenden Lärm und eine 2,5-Spiele-Polster vor den Spurs sorgt.
Brunson glüht, towns dominiert die bretter – und trotzdem reicht es nicht
Jalen Brunson war zur Pause schon bei 25 Punkten, Karl-Anthony Towns schraubte sich auf 15 Zähler plus 18 Rebounds – eine Doppeldoppel-Machtprobe, die die Gäste bis auf zwei Possession heranbrachte. Alle fünf Knicks-Starter landeten im zweistelligen Bereich, doch genau das wurde zur Falle: Wer zuletzt den Ball hatte, wusste, dass Gilgeous-Alexander noch in der Hinterhand wartet.
Der kanadische Shooting-Guard traf in den Schlussminuten jeden einzelnen seiner fünf Würfe, stapelte 30 Punkte zusammen und ließ Brunson mit einer 270-Grad-Drehung und anschließendem Fade-away einfach stehen. „Wenn der Korb klein aussieht, ziele ich trotzdem“, sagte er später, fast schon philosophisch.

Jalen williams und chet holmgren schulden ihrem captain einen kaffee
Williams war mit 22 Punkten der konstante Sekunden-Stich, Holmgren nagelte 16 Punkte und kassierte gemeinsam mit Hartenstein 13 Rebounds – genug, um Towns’ Crash-Bemühungen zu neutralisieren. Coach Mark Daigneault wechselte in der 38. Minute auf eine 2-3 Zone, zwang die Knicks zu peripheren Dreiern und erstickte so den letzten Aufstand.
Mit 59 Siegen und 16 Niederlagen besetzt Oklahoma City weiter Rang eins im Westen. Die Spurs mögen zwei Spiele weniger verloren haben, doch der Kalender tickt – und die Formkurve der Thunder zeigt nach oben. Sollte das Tempo anhalten, winkt nicht nur die Home-Court-Advantage, sondern auch die mentale Reserve, die im Playoff-Marathon Gold wert ist.
