Thunder peitscht timberwolves und fliegt auf 8:0-serie – dallas und toronto liefern upsets

Oklahoma City schickt Minnesota mit 116:103 nach Hause, Milwaukee ringet Indiana nieder, und zwei Underdogs schlagen zu: Dallas stoppt Cleveland, Toronto kippt Spitzenreiter Detroit. Die Nacht gehört den Verfolgern.

Holmgren wird zum unterschied in der mitte

Shai Gilgeous-Alexander liefert 20 Punkte in der Schlussviertel, doch Chet Holmgren ist der X-Faktor. Der 21-Jährige trifft 8/9 aus dem Feld, segelt bei 21 Zählern durch die Zone und sammelt neun Rebounds. Minnesota kann Edwards’ magere 6/17-Würfe nicht kompensieren – die Wolves rutschen auf 41:27, während OKC mit 53:15 die beste Bilanz der Liga hält. Die Serie der Titelverteidiger wächst auf acht Siege in Serie, und niemand spricht mehr vom „kleinen Markt“.

Mavericks fegen nach 33-pleite cavs aus der halle

Mavericks fegen nach 33-pleite cavs aus der halle

48 Stunden nach der 33-Punkte-Klatsche in Dallas kehren die Mavs nach Cleveland zurück – und treffen aus der Drehkreuz-Position. Cooper Flagg, erst 18, spielt sich mit 27 Punkten und zehn Assists in die Draft-Gespräche hinein, Grant Marshall wirft 25 dazu. Cleveland bekommt Max Strus (24 Punkte) zurück, verliert aber trotz 41:27-Bilanz die Bodenhaftung. Die Cavs kassieren die zweite Niederlage in drei Tagen, Dallas springt auf 23:45 und spürt plötzlich Luft.

Raptors kippen spitzenreiter detroit

Die Pistons kommen mit 48:19 als beste Eastern-Team in die Scotiabank Arena – und verlassen sie mit blutender Nase. Brandon Ingram trifft 34 Punkte bei 8/16, Scottie Barnes verteilt acht Assists, Jakob Pöltl dominiert die Bretter (18 Rebounds). Cade Cunningham antwortet mit 33 Punkten, doch ohne Support reicht es nicht. Toronto sichert Platz sechs und das direkte Play-off-Ticket, während Detroit die eigene Anspruchshaltung verliert.

Giannis flirtet mit triple-double

Milwaukee dreht im dritten Viertel ein 15:3-Run und zerlegt Indiana 134:123. Giannis Antetokounmpo schreibt 31 Punkte, 14 Rebounds, acht Assists – und lässt die Pacers (15:53) im Keller verschwinden. Bobby Portis liefert 29 aus der Bank, während Indiana nur auf Aaron Nesmiths 32 Punkte antwortet. Die Bucks springen auf 28:39, der Play-in-Ruf wird lauter.

Die Nacht gehört den Außenseitern – und Oklahoma City. Mit jedem Sieg entfernt sich OKC ein Stück weiter von der Last der Meister-Favoritenrolle. Die Frage ist nicht mehr, ob sie gewinnen können. Die Frage lautet: Wer stoppt sie?