Thun schlägt basel: heule entscheidet – kann thun jetzt meister werden?

Ein Paukenschlag aus Thun! Der FC Thun hat im Nachholspiel gegen den FC Basel überraschend mit 3:1 die Oberhand behalten und damit ein klares Signal an die Liga gesendet. Während Basel mit dem Blick auf die Meisterschaft gerechnet hatte, muss das Team von Trainer Heiko Schaffler nun die Konsequenzen ziehen.

Die heule-show: tor und assist katapultieren thun nach vorne

Die heule-show: tor und assist katapultieren thun nach vorne

Michael Heule war der unumstrittene Mann des Abends. Der Aussenverteidiger brillierte mit einem Tor und einer Vorlage und war somit der entscheidende Matchwinner für den FC Thun. Seine abgeklärte Haltung nach dem Spiel, in einem Interview beim SRF, unterstrich seine Leistung nur noch weiter. "Es war eine sehr gute Leistung heute," resümierte Heule trocken, bevor er das Rampenlicht von seinem Team ablenkte: "Es ist schön, aber schlussendlich wird die Mannschaft belohnt. Der Sieg steht im Vordergrund." Diese Bescheidenheit ist gerade in der heutigen Fussballwelt erfrischend.

Die Leistung des FC Thun war schlichtweg beeindruckend. Basel hingegen offenbarte deutliche Schwächen, insbesondere in der Defensivarbeit. Shaqiri, der ebenfalls nach dem Spiel in die Mikrofone des SRF sprach, räumte ein: "Wir haben heute gesehen, weshalb Thun Leader ist." Die Hausaufgaben in dieser Saison wurden offenbar nicht gemacht, so Shaqiri, und das rächt sich nun im Meisterschaftsrennen. Die zahlreichen individuellen Fehler, so der Nati-Spieler, führten letztendlich zu den Gegentoren auf einem hohen Niveau.

Die Frage, die nun brennt: Kann Thun den letzten Schritt zum Meistertitel gehen? Bereits am nächsten Wochenende wärt der FC Thun gegen Lugano gefordert. Die Vorfreude in Thun ist riesig. Heule betonte: "Die ganze Mannschaft ist heiß auf das Spiel gegen Lugano." Basel hingegen muss sich nun schleunigst sammeln und die individuellen Fehler abstellen, wenn man in den letzten Spielen noch das Maximum herausholen will. Die Aufgabe ist klar: Es gilt, um einiges besser zu spielen als am Samstagabend in Thun.

Die Tabelle spitzt sich zu, und Thun klettert zurück an die Spitze. Ein Sieg, der nicht nur drei Punkte, sondern auch eine gehörige Portion Selbstvertrauen bedeutet.