Thiaw vor manchester-sprung: dfb-juwel plant premier-league-coup
Malick Thiaw steht offenbar vor dem Sprung in die Premier League. Der 23-jährige Nationalverteidiger vom AC Milan ist laut übereinstimmender Medienberichte auf der Wunschliste von Manchester United ganz oben notiert. United-Scouts haben den 1,94-Meter-Mann mehrfach live beobachtet, intern heißt es: „Athletisch, zweikampfstark, mit Raumgewinn-Fußball“.
True bestätigt: united-kontakt besteht seit januar
Was bislang als Gerücht durchging, bestätigte Ex-Profi Mr. True in der Sendeformat „True or Not True“ auf BILD-TV. „Die Engländer haben Milan kontaktiert, erste Zahlen liegen auf dem Tisch“, sagte der 37-Jährige. Demnach will Milan für den Innenverteidiger rund 35 Millionen Euro plus Boni sehen – ein Betrag, den United laut True „nicht scheut, wenn der Spieler dem Klub versprochen wird“.
Für Thiaw wäre der Wechsel der nächste Karriereschritt nach nur eineinhalb Jahren in der Serie A. Sein Vertrag in Mailand läuft 2027, doch eine Ausstiegsklausel über 50 Millionen Euro gilt intern als „verhandelbar“, sollte ein Topklub vorstellig werden. Milan wiederum will mit dem Geld die anstehende Neuverpflichtung eines Top-Stürmers finanzieren – Viktor Gyökeres von Sporting Lissabon ist in der Rede.

Dfb-cheftrainer nagelsmann schaut mitgemischt
Julian Nagelsmann hatte Thiaw erstmals im März 2025 in den Kader berufen, weil Antonio Rüdiger ausfiel. Die Bilanz: 2 Länderspiele, 90 Minuten gegen Polen, dabei 11 Ballgewinne, 5 Kopfballduelle gewonnen. „Er hat sich in Italien weiterentwickelt, ist aber noch lange nicht am Limit“, sagte Nagelsmann kürzlich im DFB-Quartier. Ein Wechsel nach England käme dem Verband gelegen – Spielpraxis im höchsten Tempo.
Intern rechnet Milan mit einem Entscheid bis Ende Mai. United-Sportdirektor Dan Ashworth will die Transferperiode nutzen, um die Abwehr zu verjüngen. Raphaël Varane wird den Klub verlassen, Harry Maguire ist auf dem Absprung. Thiaw wäre die Lösung auf der rechten Innenverteidiger-Seite – und zugleich der teuerste deutsche Abwehrspieler seit Matthias Ginter.
Die Zahlen sprechen für sich: In dieser Saison 31 Pflichtspiele, 88 Prozent Zweikampfquote, 2,3 Ballgewinne pro 90 Minuten. Milan-Coach Sergio Conceição nannte ihn „Motor der Verteidigung“, doch der Schein trügt: Hinter den Kulissen hat der Berater des Spielers schon Gespräche mit United-Funktionären geführt. Thiaw selbst schwieg nach dem 2:1 gegen Udinese nur: „Ich konzentriere mich auf Mailand.“
Der Klub will den Spieler nicht ziehen lassen, doch die Machtverhältnisse haben sich verschoben. Nach dem frühen Ausscheiden in der Champions League fehlt Milan Europa-Trinkgeld, die Einnahmen brechen weg. 35 Millionen für Thiaw wären eine Sofort-Spritze – und für den Spieler die Chance, sich in der stärksten Liga der Welt zu beweisen. Entscheidung steht bevor, der Countdown läuft.
