Swiss-ski-talente im rampenlicht: wer krallt sich den rookie-award?
Die Schweizer Skisaison 2024/25 neigt sich dem Ende zu, und die Spannung steigt: Am 12. Mai werden bei der Swiss-Ski-Night die besten Athleten des Jahres gefeiert. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem „Alpine Rookie“-award, für den vier aufstrebende Talente in die engere Wahl gezogen wurden. Wer wird die Jury überzeugen und die begehrte Trophäe entgegennehmen?

Junge wilden auf dem weg nach ganz oben
Unter den Nominierten befinden sich zwei aufstrebende Riesenslalom-Stars der Damenklasse: Dania Allenbach und Sue Piller. Allenbach, gerade einmal 19 Jahre jung, feierte im vergangenen Winter ihr Weltcup-Debüt und schaffte es, gleich dreimal in die Punkte zu fahren – ein beeindruckender Start in die Weltcup-Karriere. Hinzu kommt der Gewinn der Riesenslalomwertung im Europacup, der ihr einen fixen Startplatz für die Saison 2026/27 sichert. Ihre Leistungen unterstreichen ihr enormes Potenzial und lassen auf eine erfolgreiche Zukunft hoffen.
Sue Piller, 20 Jahre alt, sorgte im Weltcup mit einem sensationellen 6. Platz in Spindlermühle für Furore und sicherte sich damit sogar ihr Olympia-Ticket. Ihre stetige Verbesserung im Riesenslalom, der sie in der Startliste immer weiter nach vorne katapultierte, zeugt von großem Ehrgeiz und Talent. Piller hat bewiesen, dass sie zu den besten ihrer Generation gehört.
Bei den Herren sind es Giuliano Fux und Sandro Manser, die um den Titel kämpfen. Fux, 21 Jahre alt, feierte bei der Junioren-WM einen triumphalen Sieg im Slalom und brillierte zudem in FIS-Rennen mit vier Podestplätzen, darunter zwei Siege. Manser, ebenfalls 20 Jahre jung, dominierte den Europacup mit zwei Siegen und einem zweiten Platz in der Abfahrt. Seine beeindruckende Leistung in der Disziplinenwertung brachte ihm den zweiten Schlussrang und einen fixen Startplatz im Weltcup ein. Wir dürfen gespannt sein, ihn auch im kommenden Winter auf höchster Stufe erleben zu dürfen.
Die Konkurrenz ist groß, und die Entscheidung wird schwerfallen. Doch eines ist sicher: Alle vier Nominierten haben in der vergangenen Saison eindrucksvoll ihr Potenzial unter Beweis gestellt und sind auf dem besten Weg, die alpine Skiszene zu erobern. Die Leistung von Dania Allenbach, bei ihrer ersten Teilnahme an einem Weltcuprennen, ist ein Beweis für das enorme Potenzial, das in der Schweizer Skiszene schlummert.
