Stützle erlöst ottawa – deutsche nhl-profis glänzen
Tim Stützle hat genug gewartet. Drei Spiele nach Olympia blieb das Tor stumm, die Assists kamen, der Abschluss nicht. Dann, am Freitagabend gegen Calgary, zwei Minuten vor dem Ende: Stützles erster Treffer nach den Winterspielen, das 3:1, das die Partie entschied. Die Ottawa Senators bezwangen die Flames mit 4:1 und halten damit den Anschluss an die Playoff-Ränge.
Ein tor zur richtigen zeit, nicht zum ersten mal
Ottawa lag früh im Rückstand. Martin Pospisil traf in der 18. Minute zur Führung für Calgary – und die Senators mussten reagieren. Sie taten es. Lars Eller glich in der 30. Minute aus, Dylan Cozens brachte Ottawa in der 46. Minute in Front, und dann kam Stützle. Sein Treffer in der 58. Minute war kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis eines Nationalspielers, der in Form ist. Shane Pinto setzte in der 60. Minute den Schlusspunkt ins leere Tor.
Stützle hatte in den drei Partien zuvor vier Vorlagen gesammelt. Die Torgefahr war da, die Kaltschnäuzigkeit fehlte kurz. Jetzt ist sie zurück – und Ottawa braucht jeden Punkt, wenn der April noch eine Rolle spielen soll.

Peterka und utah: sieg ohne persönliche glanzmomente
John-Jason Peterka erlebte einen anderen Abend. Utah Mammoth gewann gegen die Philadelphia Flyers mit 3:0, der deutsche Nationalspieler blieb in knapp 14 Minuten Eiszeit ohne Torbeteiligung. Der Sieg zählt, die eigene Statistik nicht. Das ist manchmal der Unterschied zwischen einem Teamspiel und einer Einzelleistung.
Zwei deutsche Profis, zwei Siege in einer Nacht. Stützle trifft, Peterka gewinnt. Die NHL-Saison läuft, und die deutschen Nationalspieler sind mittendrin.
