Stuttgarts volleyballerinnen verpassen finale: dramatisches play-off-aus gegen dresden!
Ein Schock für die Volleyball-Fans in Stuttgart: Der Allianz MTV Stuttgart hat die Play-Off-Halbfinale gegen den Dresdner SC knapp verpasst. Nach zwei nervenaufreibenden Spielen, die beide im Entscheidungssatz endeten, müssen die Stuttgarterinnen die Hoffnungen auf den erneuten Titelgewinn begraben.

Die saison endet bitter – titelträume zerplatzen
Drei der letzten vier Saisons krönte der Allianz MTV Stuttgart als deutsche Meister. Diese Saison schien sich anzufühlen, mit lediglich einer Niederlage in 20 Spielen und einem beeindruckenden Satzverhältnis. Doch Dresden erwies sich als ein ebenbürtiger Gegner, der die Stuttgarterinnen an ihre Grenzen brachte. Konstantin Bitter, der Trainer, hatte zwar vor engen Spielen gewarnt, doch die Dramatik übertraf alle Erwartungen.
Das Hinspiel endete mit einem knappen 16:14-Sieg für Dresden, obwohl Stuttgart bereits drei Matchbälle hatte. Ein unglaubliches Auf und Ab, das die Zuschauer in Atem hielt. Im Rückspiel konnten die Stuttgarterinnen den ersten Satz für sich entscheiden, doch Dresden konterte und sicherte sich am Ende auch hier den Sieg im Tie-Break mit 15:13. Die bittere Realität: Keine Champions League.
Die Niederlage hat weitreichende Folgen. Neben dem verpassten DVV-Pokalfinale gegen Suhl bedeutet sie auch, dass der Allianz MTV Stuttgart in der kommenden Saison nicht in der Champions League, sondern lediglich im CEV-Cup vertreten sein wird. „Das ist natürlich enttäuschend“,kommentierte Bitter nach dem Spiel. „Aber wir werden uns neu fokussieren und auch im CEV-Cup versuchen, erfolgreich zu sein.“
Es bleibt abzuwarten, welche Veränderungen der Verein im Sommer vornimmt, um in der kommenden Saison wieder an die Spitze zu gelangen. Fest steht jedoch: Die Saison 2025/2026 wird als eine verpasste Chance in die Vereinsgeschichte eingehen. Die Spielerinnen müssen nun die Enttäuschung verdauen und sich auf neue Herausforderungen vorbereiten.
