Sturz im olympia-finale: australische snowboarderin hickman verletzt sich
Beunruhigende nachrichten aus livigno: sturz von ally hickman
Die junge australische Snowboarderin Ally Hickman erlitt im Finale des Slopestyle-Wettbewerbs bei den Olympischen Spielen in Mailand-Cortina einen Sturz und zog sich dabei eine Verletzung am Brustbein zu. Die 16-Jährige beendete das Finale auf einem respektablen siebten Platz, musste aber zur weiteren Untersuchung ins olympische Dorf gebracht werden. Dies teilte das australische Olympiateam mit.

Der ablauf des wettkampfs
Hickman zeigte im ersten Durchgang eine starke Leistung und erreichte mit einer Punktzahl von 67,70 den vierten Platz. Sie bewältigte dabei drei Rails und drei Sprünge. Im zweiten Durchgang kam es jedoch zu einem Sturz, der die Verletzung am Brustbein verschlimmerte. Obwohl sie für den dritten Durchgang freigegeben wurde, stürzte sie erneut beim letzten Sprung.

Vorsichtsmaßnahmen und medizinische untersuchung
Als Vorsichtsmaßnahme wurde Hickman zur weiteren Untersuchung in die medizinische Einrichtung des olympischen Dorfes gebracht. Die Ergebnisse der Untersuchungen stehen noch aus. Es ist derzeit unklar, wie schwerwiegend die Verletzung ist und ob Hickman an weiteren Wettbewerben teilnehmen kann. Das australische Team betonte, dass es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme handle.
Enttäuschende spiele für das australische team
Tess Coady, Bronzemedaillengewinnerin von Peking, verpasste den Einzug ins Finale der besten Zwölf. Hickman war damit die einzige australische Teilnehmerin im Finale. Es ist ein Rückschlag für das australische Snowboardteam, das sich mehr von diesen Olympischen Spielen erhofft hatte.
Sadowski-synnott verliert gold an fukada
Die neuseeländische Titelverteidigerin Zoi Sadowski-Synnott musste sich überraschend der Japanerin Mari Fukada geschlagen geben. Nach einer wetterbedingten Verschiebung um 24 Stunden aufgrund starker Schneefälle wurde das Finale in einem spannenden letzten Durchgang entschieden. Sadowski-Synnott erreichte eine Punktzahl von 87,48, wurde aber von Fukada mit 87,83 Punkten übertroffen.
Murase holt bronze
Die japanische Snowboarderin Kokomo Murase gewann die Bronzemedaille mit 85,80 Punkten. Murase hatte in der vergangenen Woche bereits den ersten Platz im Big-Air-Event belegt. Damit unterstreichen die japanischen Snowboarder ihre Dominanz bei diesen Olympischen Spielen.
Sadowski-synnotts beeindruckende bilanz
Trotz der verpassten Goldmedaille bleibt Zoi Sadowski-Synnott die erfolgreichste Snowboarderin in der Geschichte der Olympischen Winterspiele. Mit insgesamt fünf Medaillen – einer Gold-, drei Silber- und einer Bronzemedaille – hat sie eine beeindruckende Bilanz vorzuweisen. Sie zeigte sich trotz der Niederlage dankbar, am Wettbewerb teilnehmen zu können, nachdem sie in den letzten zwei Jahren mit einer Knöchelverletzung und weiteren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte.
