Spurs sind zurück: wembanyama führt san antonio in die finals!

San Antonio – Zwölf Jahre der Wartezeit sind vorbei! Die San Antonio Spurs sind zurück im Finale der NBA, nachdem sie Oklahoma City Thunder in einem packenden Gara 7 mit 111-103 bezwungen haben. Der Sieg markiert die Rückkehr der Spurs in die Finals seit 2014 und verspricht ein spannendes Duell gegen die New York Knicks.

Wembanyama dominiert, spurs brillieren im team

Die Spurs mussten kein übermenschliches Spiel von ihrem jungen Star Victor Wembanyama abliefern. Der Franzose steuerte zwar 22 Punkte und 7 Rebounds bei, doch der wahre Schlüssel zum Erfolg war die Tiefe des Kaders. Gleich sieben Spurs-Spieler erreichten zweistellige Punktewerte, was die beeindruckende Teamleistung verdeutlicht. Julian Champagnie kam überraschend stark mit 20 Punkten, während Dylan Harper und Stephon Castle mit ihren jungenhaften Leistungen überzeugten. Erfahrene Kräfte wie Devin Vassell, De’Aaron Fox und Keldon Johnson sorgten zudem für die nötige Routine.

„Das ist ein Kindheitstraum, der wahr wird“, jubelte Wembanyama nach dem Spiel. „Es ist ein unglaubliches Gefühl, aber wir sind noch nicht am Ziel. Wir wollen weitere vier Siege!“ Coach Johnson unterstrich die spritzige Einstellung seiner Mannschaft: „Meine Jungs scheinen sich nicht viel um die Erfahrung zu kümmern. Sie spielen einfach ihren Basketball.“

Thunder kämpfen, aber spurs sind zu stark

Thunder kämpfen, aber spurs sind zu stark

Die Thunder, als amtierende Meister, hatten ihre liebe Not mit den Spurs. Shai Gilgeous-Alexander zeigte mit 35 Punkten eine starke Leistung, doch die Abwesenheit von Jalen Williams und Ajay Mitchell schmerzte. Chet Holmgren blieb unter seinen Möglichkeiten und konnte nicht die erhoffte Unterstützung bieten. Die Spurs hatten schlichtweg mehr Talent und mehr Tiefe auf dem Feld. Die Abwehr von San Antonio machte es Gilgeous-Alexander schwer, seine gewohnten Qualitäten auszuspielen.

Das Spiel war ein Wechselbad der Gefühle. Die Spurs starteten furios und führten bereits mit 27-13. Ein Offensivrausfall der Thunder brachte OKC zurück ins Spiel, aber die Spurs konterten mit einer 7-0-Serie und führten zur Halbzeit mit 56-53. Champagnies Treffer aus der Distanz brachten die Spurs im dritten Viertel in Führung, aber Castle zog sich mit vier Fouls zurück. Ein paar Dreier von Johnson brachten San Antonio auf 97-86 in Führung, bevor Wembanyamas fünftes Foul das Spiel kurzzeitig auf den Kopf stellte. Doch Harper und Wallace konnten den Schwung nicht aufrechterhalten.

Die Spurs haben bewiesen, dass sie nicht nur von Wembanyama abhängig sind, sondern ein echtes Team sind, das in der Lage ist, auch unter Druck zu bestehen. Die Spurs haben sich verdient das Finale verdient und werden den Knicks ein heißes Pflaster bereiten.

Das Finale beginnt am Donnerstag in San Antonio, und die Spurs sind bereit, die NBA-Krone zurückerobern. Werden sie es schaffen, den Bann zu brechen und zum achten Mal in Folge ein anderes Team zum Champion zu krönen?