Spurs gedämpft: wembanyama rätselt nach final-pleite
New York hat San Antonio eine bittere Lektion erteilt. Die Spurs verloren das erste Finalspiel der NBA gegen die Knicks mit 95:105, und die Erwartungen um Victor Wembanyama, dem jungen Star der Texaner, sind nun gedämpft. Doch der Franzose zeigt sich unbeeindruckt – zumindest nach außen.
Wembanyama: „ein schlechter abend, nichts weiter“
Die Niederlage schmerzt, das räumt Wembanyama ein, doch er scheint die Reue bereits hinter sich gelassen zu haben. „Ja, ich war heute schlecht. Das ist es“, erklärte er in der Pressekonferenz. Eine Ansage, die in der NBA-Welt für Aufsehen sorgte, denn Wembanyama ist bekannt für seine ruhige Art und seine Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen. Dass er seine eigene Leistung so direkt beurteilt, ist bemerkenswert. Er betonte, dass sein Debüt in einem NBA-Finale zwar „besonders“ war, aber keinesfalls eine Entschuldigung für den schwachen Auftritt darstellt.
Die Spurs hatten bereits in der vergangenen Runde einen Rückstand aufgeholt. „Wir waren schon einmal in dieser Situation. Aber das hier sind Finals, das ist anders“, konterte Wembanyama auf die Frage nach der Parallelen. Er scheint sich darauf zu konzentrieren, das Team wieder auf Kurs zu bringen. Jalen Brunson, der mit einer herausragenden Leistung die Knicks zum Sieg führte, erhielt von Wembanyama den Respekt eines Sportlers: „Er ist ein Spieler von Weltklasse. Wir haben noch viele Chancen. Es ist eine Best-of-Seven-Serie, und wir werden daran arbeiten.“

Trainer johnson: „wembanyama wird daraus lernen“
Auch Coach Mitch Johnson steht voll hinter seinem Shootingstar. „Wembanyama übernimmt Verantwortung. Ich bin sicher, er wird aus diesem Spiel viel lernen und fokussiert in Spiel zwei auftreten“, erklärte Johnson nach der Partie. Er sah die Ursache der Niederlage vor allem im Rebounding der Knicks: „Sie holen zu viele Offensivrebounds und verwandeln diese zweiten Chancen. Das sind 23 Punkte, die uns fehlen. Wir müssen das besser machen.“
Die Spurs stehen nun vor einer Herausforderung. Können sie die Momentum-Wende schaffen und die Serie ausgleichen? Oder werden die Knicks die Finals frühzeitig entscheiden? Die Antwort wird das zweite Spiel zeigen, in dem Wembanyama und seine Spurs eine Wiedergutmachung anstreben müssen. Die Knicks haben gezeigt, dass sie bereit sind, zu kämpfen und jeden Ball holen wollen. Die Spurs müssen nun zeigen, dass sie den Kampf annehmen und bereit sind, hart zu arbeiten, wenn sie die Chance nutzen wollen, die Serie auszugleichen.
