Spurs demonstrieren überlebenswillen: sieg in portland trotz wembanyamas ausfall!
Ein furioser Auftritt der San Antonio Spurs hat die Trail Blazers in Portland überrascht und die Serie vorläufig gedreht. Ohne ihren jungen Star Victor Wembanyama, der aufgrund von Concussion-Protokollen aussetzen musste, sicherten sich die Texanereinen wichtigen Sieg mit 120:108 – ein Beweis für ungebrochenen Teamgeist und individuelle Brillanz.

Verletzungsschock und remontada: spurs zeigen kampfgeist
Der Ausfall Wembanyamas hätte für viele Teams eine Ausrede dargestellt, doch die Spurs ließen sich nicht entmutigen. Nach einem schwachen dritten Viertel, in dem sie einen Rückstand von 15 Punkten hinnehmen mussten, präsentierten sie eine beeindruckende Remontada. Stephon Castle stach mit 33 Punkten heraus, während Dylan Harper mit 27 Punkten und 10 Rebounds ebenfalls glänzte. Luke Kornet füllte die Lücke unter dem Korb mit 14 Punkten und 10 Rebounds und bewies, dass die Spurs auch ohne ihren Star zu einer Macht werden können.
Die Blazers hingegen, die vor heimischer Kulisse spielten – ihr erstes Playoff-Spiel seit 2021 – wirkten von der Wendung überrascht und konnten den Schwung der Spurs nicht mehr stoppen. Jrue Holiday war mit 29 Punkten der beste Scorer der Gastgeber, doch die Enttäuschung über die verpasste Chance war ihm deutlich anzusehen. Ein entscheidendes 5-21 der Spurs im dritten Viertel kippte das Spiel zugunsten von San Antonio.
“Wir haben gegenseitig großes Vertrauen gehabt, auch als wir zurücklagen”, erklärte Castle nach dem Spiel. “Diese Niederlage schmerzt”, kommentierte Holiday, “aber wir haben am Sonntag ein weiteres Spiel und können uns jetzt nicht darin suhlen.” Die Spurs bewiesen eindrucksvoll, dass sie auch ohne ihren Star zu einer ernstzunehmenden Herausforderung für die Trail Blazers werden können. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 82:67 im dritten Viertel, gefolgt von einem fulminanten 87:88-Drehpunkt, der den Weg für den letztendlichen Sieg ebnete.
Die Leistung von Castle und Harper unterstreicht die Tiefe des Kaders der Spurs und deutet auf eine vielversprechende Zukunft hin. Es bleibt abzuwarten, ob Wembanyama am Sonntag zurückkehren kann, aber eines ist klar: Die Spurs haben bewiesen, dass sie auch ohne ihren Star zu gewinnen können und die Serie weiterhin spannend gestalten werden.
