Spionage-skandal beendet peretz' premier-league-traum – bayern verliert millionen!
Ein Schock für Daniel Peretz und die Verantwortlichen des FC Bayern München: Der israelische Torwart, der nach schwierigen Monaten endlich wieder aufstiegsreifen Fußball in Southampton spielte, sieht seine Hoffnungen auf die Premier League durch einen Skandal zunichtemachen. Ein Mitarbeiter der Saints soll das Training von Middlesbrough ausspioniert haben – mit verheerenden Folgen.
Der traum vom wembley-finale platzt
Für Peretz bedeutet der Ausschluss von Southampton aus dem Playoff-Finalegegen Middlesbrough am 23. Mai im Wembley-Stadion das Ende einer vielversprechenden Entwicklung. Nach einer enttäuschenden Zeit in München, wo er hinter Manuel Neuer keine Chance auf regelmäßige Spielpraxis hatte, und einer erfolglosen Leihe zum Hamburger SV, schien der 25-Jährige in Südengland endlich sein Glück gefunden zu haben. Als Nummer eins im Tor zeigte er gute Leistungen und trug maßgeblich zum Einzug ins Halbfinale bei.
Ein brisanter Vorwurf: Die English Football League reagierte prompt und schloss Southampton mit umgehender Wirkung von der Teilnahme am Finale aus. Eine unabhängige Disziplinarkommission bestätigte den Vorwurf der Spionage. Die Konsequenz: Kein Aufstieg in die Premier League, kein Wembley-Finale – und ein gebrochener Traum für Peretz.

Bayern verliert acht millionen euro
Doch der Skandal hat nicht nur für Peretz, sondern auch für den FC Bayern München bittere Folgen. War Southampton tatsächlich aufgestiegen, wäre automatisch eine Kaufpflicht über acht Millionen Euro für den Israeli gegriffen. Diese Klausel ist nun hinfällig. Die Summe wird Bayern somit nicht zuflowen. Eine ironische Wendung der Ereignisse, angesichts der Tatsache, dass die Münchner selbst bereits einen weiteren starken Torwart, Jonas Urbig, verpflichtet haben und zudem Sven Ulreich langfristig an sich gebunden haben. Der Konkurrenzkampf wäre für Peretz ohnehin denkbar schwierig gewesen.
Lo que nadie cuenta es: Der Israeli hatte zwar selbst eine Rückkehr an die Säbener Straße nicht ausgeschlossen, doch die Perspektiven waren realistisch betrachtet, begrenzt. Southampton hätte ihn ansonsten übernommen – ein Deal, der nun in Rauch aufgeht. Es bleibt abzuwarten, wie Peretz nun seinen Weg im Fußball fortsetzen wird. Fest steht: Für den FC Bayern ist die Sache geadelt. Die acht Millionen Euro sind weg, und ein Torwart mehr als nötig im Kader.
Die Affäre wirft ein dunkles Licht auf den englischen Fußball und zeigt, wie weit Vereine gehen, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Ein Vorteil, der in diesem Fall jedoch auf Kosten eines talentierten Spielers und eines ambitionierten Vereins geht. Die bittere Ironie: Die Spionageaktion hat Southampton nicht zum Erfolg verholfen, sondern ihnen den Aufstieg in die Premier League genommen.
