Como: fabregas setzt segel richtung champions league – ohne limits!

Melide, Schweiz – Ein Hauch von Champions League liegt in der Luft am Comer See. Cesc Fabregas, der Trainer von Como 1907, hat im Rahmen der jährlichen Preisverleihung des Online-Magazins Esport Como eine klare Botschaft an seine Mannschaft und die Fußballwelt gesendet: „Wir setzen uns keine Grenzen. Grenzen sind nur ein mentales Konstrukt.“

Die philosophie des erfolgs: wachstum und demut

Die philosophie des erfolgs: wachstum und demut

Die Verleihung, die im eleganten Swiss Diamond Boutique Hotel stattfand, ehrte neben Fabregas auch weitere Schlüsselpersonen des Vereins, darunter Kapitän Lucas Da Cunha, Sportdirektor Carlalberto Ludi und Geschäftsführer Francesco Terrazzani. Fabregas, sichtlich bewegt von der Unterstützung der Fans, sprach über die außergewöhnliche Saison, die am Sonntag in Cremona mit einem möglichen Einzug in die Champions League ihren Höhepunkt finden könnte.

„Ich erwarte nie etwas“, betonte der Spanier. „Wir haben vor zwei Jahren und einem halben Jahr einen Weg eingeschlagen, der auf Wachstum basiert – sowohl individuell als auch kollektiv. Es ist für uns zentral, aus Fehlern zu lernen und uns auf einer klaren, definierten Identität zu entwickeln.“ Er hob die Bescheidenheit des Teams hervor, das zwar nicht die talentierteste Mannschaft sei, aber durch harte Arbeit und eine klare Spielidee stets sein Bestes gebe. Das Geheimnis? „Es gibt keine Geheimnisse. Es ist ein extrem bescheidenes Team.“

Kapitän Da Cunha unterstrich diese Aussage: „Als wir letzte Saison so gut abgeschlossen haben, wussten wir, dass wir in der Serie A etwas erreichen können. Jetzt, wo wir die Chance auf die Champions League haben, ist das unglaublich.“ Er lobte Fabregas' Menschlichkeit und seinen positiven Einfluss auf die Mannschaft.

Sportdirektor Ludi ergänzte, dass die Grenzen vielleicht in den Ergebnissen liegen könnten, aber nicht in der kollektiven Bereitschaft zu wachsen. „Wir haben noch viel Luft nach oben, sowohl als Verein als auch als Mannschaft. Wir werden diesen Weg weitergehen.“ Ob das bald in die Champions League führt oder erst im nächsten Jahr – die Analyse wird dann angepasst. Der Fokus liegt jedoch klar auf mehr als nur dem sportlichen Ergebnis.

Fabregas erinnerte zudem in einer humorvollen Anekdote an seine Zeit unter Trainer Antonio Conte: „Niemand hat mich so zum Leid tun gebracht wie Conte!“ Ein kleiner Seitenhieb, der aber die Disziplin und den Perfektionismus des italienischen Trainers unterstreicht, die Fabregas selbst in seine eigene Arbeit einfließen lässt.

Die Saison von Como 1907 ist eine Geschichte von bescheidenen Anfängen, harter Arbeit und dem unerschütterlichen Glauben an das eigene Potenzial. Und während die Champions League ein greifbares Ziel ist, ist es die kontinuierliche Entwicklung und die gemeinsame Reise, die den wahren Wert dieses Teams ausmachen.