Spanische sprinterinnen: silber und bronze in den weltrelegängen!
Ein furioser Auftritt der spanischen Athletinnen in den Weltrelegängen! Die 4x400-Meter- und 4x100-Meter-Staffeln sicherten sich Silber und Bronze – eine Wiederholung des Erfolgs vom Vorjahr in Guangzhou. Doch die 'Golden Bubbles' des Viertels über 4x400-Meter sorgten für den größten Überraschungsmoment: Sie pulverisierten ihren eigenen nationalen Rekord um fast drei Sekunden!
Ein taktisches meisterwerk im 4x400-meter-rennen
Das Quartett um Paula Sevilla, Ana Prieto, Rocío Arroyo und Blanca Hervás zeigte eine Leistung von Weltklasse. Sevilla übergab mit einem exzellenten Vorsprung an Prieto. Die junge Athletin, obwohl noch relativ unerfahren, bewies eine beeindruckende Reife und hielt den Anschluss. Arroyo übernahm die Führung in den letzten Metern und übergab auf Hervás, die jedoch gegen die starke Norwegerin Henriette Jæger knapp verlor. Die Norwegerin, eine etablierte Welt- und Europameisterin, hielt dem druckfest stand und sicherte sich den Sieg mit der besten Jahresbestzeit der Welt (3:20.96).
Die spanische Staffel erreichte mit einer Sensationszeit von 3:21.25 das Ziel und verbesserte damit den alten Rekord um fast drei Sekunden. Ein Beweis für harte Arbeit und perfekte Vorbereitung!

'Balas rojas' holen bronze im 4x100-meter-rennen
Auch die 'Balas Rojas' im 4x100-Meter-Rennen konnten überzeugen. Mit Lucía Carrillo, Jaël Bestué, Esperança Cladera und Maribel Pérez im Aufgebot sicherten sie sich eine Bronzemedaille, die ihre Position als eine der führenden europäischen Staffeln festigt. Die Jamaikanerinnen waren mit 42.00 Sekunden und die Kanadierinnen mit 42.17 Sekunden etwas schneller, aber die Spanierinnen blieben mit 42.31 Sekunden knapp unter ihrem eigenen nationalen Rekord.

Qualifikation für die ultimate championships gesichert
Die Spannung stieg, als es um die Qualifikation für die Ultimate Championships in Budapest ging. Im 4x400-Meter-Mixed-Staffelteam fehlten Sevilla und Hervás, doch Eva Santidrián und Carmen Avilés sprangen ein. Dank einer verletzungsbedingten Auswechslung im polnischen Team konnten die Spanierinnen mit einem soliden Fünfter Platz (3:13.05) die Ticket für Budapest lösen. Der Fokus lag jedoch nicht auf der Zeit, sondern auf der Qualifikation.
Ein besonderes Augenmerk verdient das 4x400-Meter-Rennen der botswanischen Staffel, die mit einer Zeit von 2:54.47 die drittbeste Zeit der Geschichte erzielten, knapp hinter dem Weltrekord und der Bestzeit von den Olympischen Spielen in Paris. Ein beeindruckender Beweis für die Stärke afrikanischer Sprinter!
Die Weltrelegänge in Botswana waren somit ein voller Erfolg für das spanische Team – ein Versprechen für weitere Erfolge in der kommenden Saison.
