Spanien-ägypten: wm-testspiel überschattet von rassismus-skandal!
Barcelona – Schreckliche Szenen im Estadio Olímpico: Das Testspiel zwischen Spanien und Ägypten (0:0) wurde durch unsägliche Ausfälle von Zuschauern ruiniert. Was als freundschaftliches Kräftemessen gedacht war, endete in einem Affront gegen den Fußball und die Werte des Respekts.

Eklatante parolen und hass gegen sánchez
Schon vor dem Anpfiff sorgte Buhrufe während der ägyptischen Nationalhymne für eine unangenehme Atmosphäre. Doch damit nicht genug: Ab der 20. Minute skandierten einige Fans, vor allem im Bereich hinter einem Tor, wiederholt antimuslimische und rassistische Parolen. Der Gesang, der sich gegen Muslime richtete, erreichte eine Schärfe, die sprachlos macht. Die genauen Wortlaute – „Bote, Bote, Bote, Musulman, el que no bote“ – sind ein Schlag ins Gesicht aller, die sich für Toleranz und Vielfalt einsetzen.
Das Ausmaß der Eskalation wird durch vereinzelte Beleidigungen gegen den spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez noch verstärkt. Der Stadionsprecher versuchte vergeblich, die Rufe zu unterbinden, doch die Störer ließen nicht locker. Die Tatsache, dass entsprechende Hinweise auf den Videoleinwänden eingeblendet werden mussten, unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Lage. Dort hieß es deutlich: „Es wird daran erinnert, dass die Gesetzgebung zur Prävention von Gewalt im Sport die aktive Beteiligung an gewalttätigen, fremdenfeindlichen, homophoben oder rassistischen Handlungen verbietet und sanktioniert.“
