Spanien trotzt verletzungen: yamal im wm-kader, stars von real fehlen!
Ein Schock für die Königlichen, ein Hoffnungsschimmer für den Nachwuchs: Luis de la Fuente hat seinen Kader für die Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika bekannt gegeben – und die Abwesenheit von Spielern Real Madrids fällt ins Auge. Gleichzeitig setzt der spanische Bondetrainer auf das Talent Lamine Yamal, obwohl dieser mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hat.
De la fuente bricht mit traditionen: keine madrilenen
Die Entscheidung des Nationaltrainers ist brisant. Zum ersten Mal in der Geschichte der spanischen WM-Teilnahmen fehlen Spieler des Rekordmeisters im Aufgebot. De la Fuente betonte jedoch, dass seine Auswahl rein sportlich begründet sei: „Ich bin Nationaltrainer, nicht Fan eines Vereins. Ich habe mich monatelang mit diesem Kader beschäftigt und bin überzeugt, dass wir die richtige Wahl getroffen haben.“ Die Frage nach den fehlenden Stars von Real Madrid beantwortete er mit Nachdruck: „Wir schauen nicht auf einzelne Spieler oder Vereine, sondern auf das Gesamtpaket.“

Jungstar yamal trotz verletzungen dabei
Ein Lichtblick im Kader ist der 18-jährige Lamine Yamal vom FC Barcelona. Trotz seiner aktuellen Muskelverletzung, die ihn seine Saison vorzeitig beenden ließ, winkt ihm ein Startplatz bei der WM. Neben Yamal nominierte de la Fuente weitere sieben Spieler von Meister Barcelona, darunter Pau Cubarsi, Eric Garcia, Pedri, Dani Olmo, Ferran Torres, Gavi und Torhüter Joan Garcia. Auch etablierte Kräfte wie Alejandro Grimaldo (Bayer Leverkusen), David Raya (FC Arsenal), Martin Zubimendi (FC Arsenal), Rodri (Manchester City), Marc Cucurella (FC Chelsea), Nico Williams und Unai Simon gehören zum Aufgebot.

Die gruppe h: ein harter brocken für spanien
Für Spanien beginnt die WM am 15. Juni in Atlanta gegen Kap Verde. Anschließend warten Saudi-Arabien (21. Juni) und Uruguay (27. Juni) in der Gruppe H. Die Aufgabe wird nicht einfach, aber mit einem Kader voller Talent und Erfahrung will Spanien erneut um den Titel kämpfen. Die Abwesenheit der Real-Stars mag überraschen, doch de la Fuente scheint fest davon überzeugt zu sein, dass sein Team auch ohne sie erfolgreich sein kann. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob er Recht behält.
Die Entscheidung von Luis de la Fuente ist ein klares Signal: Talent und Leistung stehen bei der WM-Vorbereitung im Vordergrund – unabhängig vom Vereinsjersey.
