Huijsen verpasst die wm: real-abwehr ohne spanische farben!
Schock für Dean Huijsen
: Der Youngster bleibt beim Real Madrid und verpasst somit die Weltmeisterschaft in Katar. Luis de la Fuente, der spanische Nationaltrainer, verzichtete überraschend auf einen Spieler aus dem weißen Ballett – ein klares Signal in Richtung Bernabéu.
Ein holpriger anfang in madrid trübt die wm-hoffnungen
Huijsens erste Saison in Madrid verlief alles andere als reibungslos. Während seine Leistungen unter Xabi Alonso noch von großem Potenzial zeugten, folgten in der Folge einige schwächere Auftritte. Die Pfiffe aus der Kurve waren eine bittere Pille für den jungen Verteidiger und nagten an seinem Selbstvertrauen. Nun hat sich diese Instabilität in der Entscheidung von De la Fuente niedergeschlagen.
Die Entscheidung des Trainers ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass Huijsen als einer der wenigen Innenverteidiger im Kader des Real Madrid galt, der theoretisch eine Chance auf einen Einsatz gehabt hätte. Doch die Konkurrenz ist groß, und seine Leistungen waren in den letzten Wochen nicht konstant genug, um De la Fuente zu überzeugen. Stattdessen entschied sich der Trainer für Marc Pubill und Eric Garcia, die aktuell in Topform sind und dem Team zusätzliche Flexibilität verleihen.
Der Familien-Support: Ein Appell aus der Ferne. Der Vater des Spielers, Donny Huijsen, ließ seine Enttäuschung mit einer geschickten Botschaft auf Instagram erkennen. Ein Bild des idealen Aufgebots der Liga-Saison, inklusive Dean Huijsen in der Abwehr, begleitet von dem Hashtag “No está mal, primera temporada. ¡Hala Madrid!” – eine klare Botschaft der Unterstützung und des Glaubens an den Sohn. Ein subtiler Seitenhieb an die Entscheidung des spanischen Verbands?
Dean Huijsen selbst reagierte prompt mit einem Teilen des Beitrags seines Vaters. Wenig Worte, aber mit großer Wirkung. Ein Zeichen, dass er sich nicht geschlagen gegeben hat und weiterhin hart für seinen Traum kämpfen will.
Die Saison verlief für Huijsen wie eine Achterbahnfahrt. Anfangs präsentierte er sich als selbstbewusster und spielstarker Verteidiger, doch mit zunehmendem Druck und der Erwartungshaltung im Bernabéu schwand sein Selbstvertrauen. Besonders der Derbysieg gegen Atlético Madrid, in dem sein Auftreten unter Beobachtung stand, offenbarte seine Nervosität. Ein entscheidender Faktor, der letztendlich gegen ihn in der Entscheidungsfindung von De la Fuente gesprochen hat.
Es bleibt abzuwarten, ob Huijsen diese Enttäuschung als Motivation nutzen kann, um sich noch stärker zurückzukämpfen. Ein Umbruch steht bevor, und er wird sich beweisen müssen, um seinen Platz im Kader des Real Madrid zu festigen. Denn eines ist klar: Der Traum von der Weltmeisterschaft ist geplatzt, aber die Karriere von Dean Huijsen steht noch lange nicht in Stein gemeißelt. Die Saison hat gezeigt, dass er das Potential hat, sich zu einem Top-Spieler zu entwickeln – er muss es nur beweisen.
