Vfb stuttgart: nanasi-poker zieht sich hin – fenerbahce-mann doch keine option?

Stuttgart – Der VfB Stuttgart jagt neue Offensivkräfte und die Suche gestaltet sich offenbar zäh. Während der Transfer um Sebastian Nanasi von Racing Straßburg in die Länge gezogen wird, erweist sich auch das Interesse an Dorgeles Nene von Fenerbahce als Strohfeuer. Die Schwaben müssen sich also neu orientieren, nachdem ein vielversprechender Start in die Transferperiode ins Stocken geraten ist.

Nanasi-deal: gerüchte und realität

Die Geschichte um Sebastian Nanasi, den französischen Nationalspieler, liest sich wie ein Seifenoper. Berichten zufolge soll der VfB bereits 19 Millionen Euro für den Rechtsaußen geboten haben – eine Summe, die Straßburg vehement ablehnte. Mohamed Toubache-Ter, ein bekannter Transfer-Insider, brachte diese Summe ins Spiel, doch andere Quellen widersprechen. Konkrete Verhandlungen oder ein offizielles Angebot soll es offiziell noch nicht gegeben haben. Nanasi selbst zeigte in der vergangenen Saison mit sieben Treffern und zwei Vorlagen in 19 Spielen sein Potenzial. Seine Dribbelstärke und Vielseitigkeit – er kann sowohl links außen als auch im offensiven Mittelfeld eingesetzt werden – machen ihn für den VfB so interessant. Bereits im Sommer 2024 gab es intensiven Kontakt, auch Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt hatten damals ihre Fühler ausgestreckt.

Die Franzosen scheinen hartnäckig zu sein, was ihren Preis betrifft. Während der Marktwert von Nanasi bei rund zwölf Millionen Euro liegt, fordert Straßburg mindestens 25 Millionen. Das ist eine happige Summe, die den VfB vor eine Zerreißprobe stellt. Ein neuer Vorstoß ist offenbar in Planung, doch ein Durchbruch ist noch in weiter Ferne.

Nene-fantasie: geplatzter traum

Nene-fantasie: geplatzter traum

Ein Hoffnungsschimmer flackerte kurz auf, als türkische Medien über ein 22-Millionen-Angebot für Dorgeles Nene berichteten. Die „Takvim“ schrieb von großem Interesse des VfB. Doch diese Begeisterung war verfrüht. Zuverlässige Informationen aus Stuttgart legen nahe, dass der Malier in den Planungen der Schwaben keine Rolle spielt. Das bedeutet, der VfB muss sich nach anderen Optionen umsehen, um die Offensive zu verstärken.

Grischa Prömmel vom 1899 Hoffenheim ist da schon eine fixe Größe. Seit Montag steht der junge Flügelstürmer offiziell beim VfB unter Vertrag. Ein Lichtblick in einer ansonsten schwierigen Transferphase. Es bleibt abzuwarten, ob der VfB noch einen weiteren Spieler verpflichtet oder ob man sich mit dem vorhandenen Kader schlagen muss. Die Zeit drängt, denn die neue Bundesliga-Saison steht vor der Tür.

Die Suche nach Offensiv-Power beim VfB Stuttgart ist noch lange nicht abgeschlossen. Die Fans hoffen auf eine baldige Lösung, während die Verantwortlichen weiterhin fieberhaft an ihren Transferzielen arbeiten. Die nächste Woche könnte entscheidend sein.