Spanien ohne stars zur wm: de la fuente setzt auf jugend!
Madrid – Ein Erdbeben erschüttert die spanische Fußballszene: Nationaltrainer Luis de la Fuente hat für die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada einen Kader bekannt gegeben, der gänzlich auf die Stars von Real Madrid verzichtet. Ein Schachzug, der für Aufsehen sorgt und die Frage aufwirft, ob Spanien mit einem so jungen Team erneut um den Titel kämpfen kann.

Die neue garde gegen die alten schwergewichte
Die Entscheidung de la Fuentes ist brisant. Während der Europameister von 2024 auf Talente wie Lamine Yamal (18, FC Barcelona) setzt, der trotz seiner Verletzungsprobleme eine überraschende Nominierung erhielt, bleiben Spieler wie Toni Kroos oder Dani Carvajal von Real Madrid zu Hause. Die Entscheidung des Trainers, sich von etablierten Kräften zu trennen, zeugt von Mut und dem Glauben an die nächste Generation. Er betonte: „Ich bin Nationaltrainer, ich schaue nicht auf den einen oder anderen Verein. Ich habe nicht diesen Lokalpatriotismus, den ein Fan haben kann.“
Neben Yamal winkt auch Pau Cubarsi (ebenfalls Barcelona) sein Debüt im spanischen Nationalteam. Auch der Leverkusener Alejandro Grimaldo gehört zum Aufgebot. Ein Name, der besonders in der Bundesliga für Furore sorgt, wenn man bedenkt, wie konstant er die linke Seite der Werkself beherrscht. Der Kader ist somit eine Mischung aus jungen Wilden und erfahrenen Kräften, die bereits ihre Klasse bewiesen haben. David Raya, Martin Zubimendi, Rodri und Marc Cucurella komplettieren das Mittelfeld mit internationaler Erfahrung.
Die Abwesenheit der Königlichen ist ein klares Signal: De la Fuente will einen Neuanfang wagen und eine neue spanische Nationalmannschaft formen, die nicht länger von individuellen Stars abhängig ist, sondern auf Teamgeist und taktische Disziplin setzt. Ob dieser riskante Ansatz aufgeht, wird sich bei der WM zeigen.
Spanien trifft zum Auftakt am 15. Juni in Atlanta auf Kap Verde. Anschließend warten Saudi-Arabien und Uruguay in der Gruppe H auf das Team von Luis de la Fuente. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, und die Hoffnung auf eine erfolgreiche WM-Teilnahme ist groß.
Die Entscheidung de la Fuentes ist nicht unumstritten, aber sie zeigt, dass der spanische Fußball bereit ist, neue Wege zu gehen und auf junge Talente zu setzen. Die WM 2026 könnte der Beginn einer neuen Ära im spanischen Fußball sein – eine Ära, die von Jugend, Dynamik und dem unbändigen Willen zum Erfolg geprägt ist.
