Spanien stoppt frankreich im letzten test – 25:25 liefert schmankerl vor wm-playoff

Die Handball-Nationalmannschaft Spaniens hat im zweiten Vergleich gegen Frankreich einen 25:25-Fight hingelegt, der mehr war als nur ein Freundschaftsspiel. In der Ciudad Realer Quijote Arena ging es um Selbstvertrauen, Rotation und die letzten Prozent vor dem WM-Playoff gegen Israel – und genau das lieferten Jordi Riberas Mannen ab.

Jan gurri zündet den turbo, gonzalo pérez de vargas pariert wie entfesselt

Schon nach fünf Minuten stand es 5:2 – drei Treffer stammten aus Gurris Rechtsaußen. Dahinter wuchtete sich Gonzalo Pérez de Vargas nach seiner Knie-Pause mit sieben Paraden in Serie zurück in die Startformation. Die Franzosen wirkten einen Moment lang wie angefahren, doch Charles Bolzinger und Dika Mem schraubten sich in den Rückraum, während Ludovic Fabregas die Kreismitte besetzte. Zwischen der 20. und 25. Minute verpassten die Iberer jedoch vier Großchancen in Folge – Frankreich kam auf 13:13 heran, und die Halbzeit ging mit 14:13 an Spanien.

Die zweite Hälfte begann wie ein Kopiervorgang: Marcos Fis mit dem 16:14, Petar Cikusa mit dem 18:17 – und wieder Gurri, der mit dem 21:18 den Vorsprung auf drei Tore schraubte. Doch Talant Dujshebaev warf die Stars aufs Feld: Nedim Remili, Melvyn Richardson und Nicolas Tournat drehten binnen vier Minuten auf 22:23. Die letzten zehn Minuten entwickelten sich zur Positions-Schlacht: jeder Ballwechsel unterband das Spiel, jede zweite Minute unterbrach der Videobeweis den Rhythmus. Spanien glich durch Ian Barrufet aus, Gurri nahm den letzten Wurf – abgewehrt. 25:25, Punkt, Aus.

Fazit: spanien hat die nerven behalten – und jetzt geht’s gegen israel

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Die Statistik: 21 Tore aus dem Rückraum, nur fünf Fehlwürfe in der zweiten Halbzeit, eine Siebenmeter-Quote von 4/4 – das sind Zahlen, die Ribera mitnehmen wird. Frankreichs Trainer Dujshebaev kassierte dagegen eine Lehrstunde in Effizienz: 13 Ballverluste, zwölf Paraden von Pérez de Vargas und ein mangelnder Kreislauf in der Schlussphase. Beide Teams treffen sich erst wieder im Hauptrunden-Fieber der WM 2027 – vorausgesetzt, Spanien löst am 8. und 11. Mai das Ticket gegen Israel. Die Playoff-Termine stehen, die Nerven liegen blank. Wer heute 25:25 spielt, kann morgen 30:20 gewinnen – oder umgekehrt. Die Handball-Welt dreht sich weiter, und Ciudad Real war nur der Auftakt.