Spanien stolpert mit null-punkten in atlanta – jetzt muss das team von de la fuente liefern
Die Roja landet im Mercedes-Benz Stadium als Gejagte. Nach dem blassen 0:0 gegen Cabo Verde droht Spanien schon am zweiten Gruppenspieltag der WM 2026 das vorzeitige Aus. Die Uhr tickt, der Druck kocht.
Luis de la fuente muss sich entscheiden: risiko oder routine
Der Coach schwankt zwischen der Verblendung der Titel-Euphorie und der nüchternen Erkenntnis, dass Lamine Yamal, Ferran Torres und Dani Olmo allein noch keine Punkte liefern. Die Mischung stimmt nicht, die Automatismen fehlen. Gegen die körperbetonten Saudis braucht Spanien Tempo, nicht Tiki-Taka.
Die Aufstellung wird spät bekanntgegeben. Pedri soll das Mittelfeld befehligen, doch seine Formkurve zeigt nach unten. Die Fans fragen sich, wann Gavi wieder mitspielen darf. Die Antwort lautet: nicht vor dem Achtelfinale – falls es eins gibt.

Arabien wirft sich mit selbstvertrauen in die schusslinie
Hervé Renards Mannschaft kam gegen Uruguay nicht zum Sieg, aber zur Demonstration. Al-Amris Kopfball war ein Statement: Wir sind kein Fahrwasser für Favoriten. Die saudische Defensive stand wie eine Betonwand, nur ein Standard brachte Uruguay zurück ins Spiel.
Atlanta wird zur Arena des zweiten Angriffs. Die Gruppe H ist offen wie ein Reißverschluss: vier Teams, zwei Punkte Differenz. Wer verliert, packt die Koffer.
Anpfiff ist am Sonntag, 21. Juni 2026, um 18:00 Uhr MESZ. La 1 und DAZN übertragen live. Vorher gibt es bei MARCA.com Aufstellungen, danach Echokammer-Analysen und Zahlen, die schmerzen könnten.
Spanien hat 90 Minuten, um die Krise zu stoppen. Sonst fliegt früher als gedacht nicht nur die Mannschaft, sondern auch ein ganzes Fußball-Märchen.
